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Atommoratorium-Ende: Gehen AKW’s wieder ans Netz?

Berlin – Das Von Bundeskanzlerin Angela Merkel im März verhängte Atommoratorium endet und die Betreiber haben rein rechtlich die Möglichkeit, ihre abgeschalteten Atomkraftwerke wieder ans Netz zu nehmen. Die Konzerne halten sich die Möglichkeit zunächst offen. Die hessische SPD zumindest ist erbost darüber, dass RWE das Wiederhochfahren seiner Meiler in Erwägung zieht. Landeschef Thorsten Schäfer-Gümbel verkündete, dass er RWE-Chef Jürgen Großmann für einen permanenten Provokateur hält.

E.ON will seine Kraftwerke nicht mehr ans Netz bringen

Im März rief Merkel nach der Atomkatastrophe in Japan das Moratorium aus, wonach die 7 ältesten deutschen Atommeiler und das Kraftwerk Krümmel für 3 Monate abgeschaltet bleiben sollten. In der Zwischenzeit beschloss die Regierung allerdings, dass die Kraftwerke dauerhaft still gelegt werden sollen. Das Moratorium endet jedoch, noch bevor Mitte Juli der neue Beschluss in Kraft tritt. In dieser Zeit haben die Betreiber der Kraftwerke die Möglichkeit, ihre Meiler wieder ans Netz zu bringen und Strom zu produzieren. E.ON gab gegenüber den Medien bekannt, dass seine abgeschalteten Kraftwerke Isar 1 und Unterweser nicht mehr ans Netz gebracht werden. Man wolle nicht gegen den politischen Mehrheitswillen handeln, berichtet die „Welt“. RWE und EnBW hingegen haben sich noch nicht festgelegt, ob sie ihre Meiler wieder hochfahren werden.

EnBW hält sich die Möglichkeit offen

Nach Meinung der Bundesregierung endet das Atommoratorium am 18. Juni, da erst einige Tage nach der Verkündung des Moratoriums die Länder über die Abschaltung verfügt haben. EnBW hält sich weiterhin die Möglichkeit offen, den Meiler Philippsburg 1 wieder hochzufahren. Tobias Münchmeyer, Energieexperte von Greenpeace, warnte die Konzerne bereits vor einem Wiederhochfahren, da die Menge an Radioaktivität im Reaktorkern drastisch ansteigen könnte. Die Dauer des Moratoriums sei zu kurz gewesen.

17.06.2011