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Endgültig pleite: TelDaFax beantragt Insolvenz

Düsseldorf – TelDaFax, der Troisdorfer Billigstromanbieter ist nun endgültig pleite. Am Dienstag gab das Amtsgericht Bonn bekannt, dass die Firma Insolvenzanträge gestellt hat. Unzählige Verbraucher, die bei der TelDaFax unter Vertrag waren, müssen sich nun um ihre Gelder sorgen, die sie im Voraus gezahlt haben. Laut Bundesnetzagentur ist die Strom- und Gasversorgung der Kunden aber gesichert. Zeitweise betreute das Unternehmen ca. 800.000 Kunden.

Die Situation ist kompliziert

Das Unternehmen selbst gab vorerst keine Stellungnahme bekannt. Aufgrund unbezahlter Rechnungen und anscheinend ignorierter Mahnungen kündigten in den letzten Monaten zahlreiche Netzbetreiber der TelDaFax. Konzernunabhängig bietet das Unternehmen Gas und Strom an und ist damit Konkurrent von E.ON und RWE. Rechtsanwalt Biner Bähr wolle sich zunächst einen Überblick über die Lage des Unternehmens verschaffen. Er beschrieb die Situation als schwierig, da TelDaFax in der letzten Zeit das Vertrauen der Kunden und das der Netzbetreibern verloren hat. Jedoch wäre es schade, wenn TelDaFax als unabhängiger Wettbewerber aufgeben müsste.

Die Gefahr der Insolvenz war bekannt

Der Billigstromanbieter besitzt zwar kein eigenes Kraftwerk, unterbot aber dennoch die Preise von etlichen Versorgern. Das Modell der Vorkasse ermöglichte es dem Unternehmen, billige Preise anzubieten. Gerd Billen, Vorstandsmitglied der Verbraucherzentrale Bundesverband, kritisierte das Vorgehen der TelDaFAx sehr scharf. Seiner Meinung nach dürfen Anbieter nicht mit billigen Preisen werben, Vorkasse von den Kunden verlangen um sie anschließend „hängen zu lassen“. Noch dazu war die Insolvenzgefahr bekannt, wobei TelDaFax in seinem Vorgehen trotzdem nicht gestoppt wurde. Vor gerade mal 2 Wochen verkündete der neue Eigentümer allerdings, TelDaFax wieder auf Kurs bringen zu können.

geschrieben am: 15.06.2011