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Ist der Atomausstieg zu bewältigen?

Im Jahr 2022 soll das letzte Atomkraftwerk in Deutschland abgeschaltet sein um das Land vollkommen atomstromfrei zu machen. Experten stellen sich allerdings die Frage, ob dieses Ziel überhaupt realisierbar ist, denn Deutschland steht in der Pflicht, den Klimaschutz einzuhalten und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Begriffe wie erneuerbare Energien oder notwendige Übergangstechnologien spielen bei der Energiewende eine große Rolle.

Der Klimaschutz muss eingehalten werden

In Deutschland wird der Strom aus den unterschiedlichsten Quellen erzeugt. Ca. ein Viertel stammt aus den Atomkraftwerken; erneuerbare Energien produzieren mittlerweile 17 Prozent des Stroms. Über die Hälfte der benötigten Elektrizität wird aus Gas und Kohle gewonnen. Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energieagentur dena, Stefan Kohler, gab bekannt, dass die Produktion der Gas- und Kohlekraftwerke aufgrund der Klimaschutzziele allerdings nicht steigen können. Denn die Bundesregierung hat beschlossen, den CO2-Ausstoß um 40 Prozent einzusparen.

100 Prozent erneuerbare Energien bis 2050

Laut Kohler ist es bei der Energiewende nicht nur wichtig, den Atomausstieg durchzuführen; es sollte auch geklärt werden wie das Energiesystem optimiert werden kann. Demnach geht es neben der Energieerzeugung auch um die Energiespeicher, Energienetze und die Nachfrage. Martin Faulstich, Ratsvorsitzender beim Sachverständigenrat ist der Meinung, dass es schaffbar ist, ab spätestens 2050 den Strom komplett aus erneuerbaren Energien zu beziehen.

geschrieben am: 06.06.2011