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Strom aus der Sahara: Desertec geht voran

Das Projekt Desertec ist voller spannender Visionen: Enorme Solarkraftwerke in der Sahara sollen Nordafrika und halb Europa mit Strom beliefern. Schon seit vielen Jahren arbeiten die Fachleute an dem Projekt und müssen dabei so einige Herausforderungen meistern. Wie die „Deutsche Welle“ berichtet, soll Desertec die geeignetsten Solar-Standorte der Welt mit modernen Technologien aus den Industrieländern zusammenführen.

Solarthermische Kraftwerke kommen zum Einsatz

Mitbegründer der Desertec-Foundation Gerhard Knies betonte, dass sich in der Sahara theoretisch hundertmal so viel Strom produzieren lässt, wie die Menschheit braucht. Aufgrund der höheren Sonneneinstrahlung in Afrika könnten Solarkraftwerke dort viel effizienter arbeiten als in nördlichen Gebieten. Die dort verwendeten Kraftwerke bestehen jedoch nicht aus Solarzellen, wie man sie von den Hausdächern kennt. In Afrika handelt es sich um solarthermische Kraftwerke. Dort konzentrieren große Spiegel das Sonnenlicht auf Wasserkesseln. Nach der Verdampfung des Wassers wird eine Turbine angetrieben und generiert den Strom.

Entstehung neuer Arbeitsplätze

Der Vorteil in dieser Technologie liegt darin, dass sie Solarenergie, die über den Tag erzeugt wurde, nachts gespeichert werden kann – in Form von Hitze. Doch nicht nur Europa soll von diesem Projekt profitieren. Auch Nordafrika soll Vorteile dadurch haben. Zum Beispiel würden in Ägypten, Marokko und Tunesien neue Arbeitsplätze entstehen.

geschrieben am: 24.05.2011