TÜV geprüfter Stromvergleich!

KWh
  • Garantierter bester Preis!
  • Bonus auch bei Wechsel nach 1. Jahr
  • Wir übernehmen die Kündigung
  • Option gebührenfreier Autopilot
  • Erinnerung durch Tarifwecker
  • Alarm Preiserhöhung

Erhöhung der gesetzlichen Umlage für Ökostrom

Berlin – Norbert Röttgen (Bundesumweltminister, CDU) plant, dass mit der Reform des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes Strom, der aus Windkraft erzeugt wird, mehr gefördert wird. Zusätzlich sollen die Vergütungssätze für die Einspeisung von Biomasse und Solarenergie reduziert werden. Die EEG-Umlage soll für Stromkunden bis zum Jahr 2030 höchstens um 0,2 Cent pro Kilowattstunde erhöht werden.

Kosten werden schwanken

Für einen Vier-Personen-Haushalt würde das bedeuten, dass dieser bei einem Verbrauch von 3500 Kilowattstunden 60 Cent mehr im Monat zahlen müsste. Röttgen erwartet allerdings, dass die EEG-Kosten für einen durchschnittlichen Haushalt von heute 6,50 Euro auf 9 Euro pro Monat (bis zum Jahr 2015) steigen werden. Er rechnet jedoch auch damit, dass ab der Preis ab 2015 auf zwei Euro monatlich wieder sinken wird. Diesen Prognosen wird aber keine Garantie gegeben.

Gesetz tritt 2012 in Kraft

Röttgen ist der Meinung, dass die Öko-Förderung effizienter und zielgerechter durchgeführt werden sollte. Um das zu erreichen, soll eine optionale Markprämie eingeführt werden. Diese soll dazu dienen, die Ökostrom-Anbieter zu motivieren, die Energie erst dann in die Netze einzuspeisen, wenn sie tatsächlich benötigt wird. In Abhängigkeit von der Windlage kann es zu einem Überangebot oder einem Engpass kommen, was von den Betreibern der Kohle-, Gas- und Kernkraftwerken wieder ausgeglichen werden muss. Am 6. Juni soll das Gesetz vom Kabinett beschlossen werden und im Jahr 2012 in Kraft treten.

geschrieben am: 18.05.2011