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Strompreis würde bei Atomunfall drastisch steigen

Berlin – Nach Angaben einer Studie sind die Anlagen deutscher Atomkraftwerke nicht ausreichend gegen Unfälle versichert. Sollte das volle Risiko für mögliche Schäden getragen werden, wäre es möglich, dass sich der Preis für Atomstrom um bis zu 67,30 Euro pro Kilowattstunde erhöht. Auf dieses Ergebnis kamen die Versicherungsforen Leipzig GmbH im Auftrag des Bundesverbands Erneuerbare Energien (BEE) bei einer Untersuchung.

Geld würde nur für geringen Teil ausreichen

BEE-Geschäftsführer Björn Klusmann verkündete, dass die wahren Kosten der Atomkraft nicht zum Vorschein kommen und die Allgemeinheit im Falle eines Unfalls für die Schäden aufkommen muss. Laut der Studie halten die Betreiber der Atomkraftwerke 2,5 Milliarden Euro für Entschädigungen vor. Außerdem stünden den AKWs bis zu 300 Millionen Euro an öffentlichen Geldern der EU zur Verfügung. In der Untersuchung wurde bekannt gegeben, dass dies nur für einen geringen Teil der Entschädigungsleistungen ausreichen würde, sollte ein nuklearer Katastrophenfall auftreten.

Strompreis könnte bis zu 67,30 Euro pro Kilowattstunde steigen

Das tatsächliche Schadenrisiko würde im schlimmsten Fall 6.090 Milliarden Euro hoch sein. Sollten die Inhaber der Atomkraftwerke dieses Risiko tragen müssen, würden sich die Prämien für die Versicherung erhöhen. Daraus resultiert, dass der Preis für Atomstrom für die Verbraucher zwischen 13 Cent und 67,30 Euro pro Kilowattstunde steigen würde.

geschrieben am: 13.05.2011