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Industrie will Ausgleich für höhere Strompreise

Berlin – Die Unternehmen der energieintensiven Industriebranche fordern von der deutschen Bundesregierung, dass sich diese für eine Lösung einsetzt, welche konkurrenzfähige Preise für Strom absichert. Die Industrie befürchtet durch einen vorzeitigen Atomausstieg die sinkende Wettbewerbsfähigkeit.

VIK fordert Reaktionen der Politik

Die Hauptgeschäftsführerin des Verbandes der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK), Annette Loske, erklärte gegenüber dem „Handelsblatt“ am Mittwoch, dass aufgrund des schnellen Atomausstieges Reaktionen seitens der Politik gefragt seien. Die großen Energieverbraucher aus der Industriebranche sind im VIK zusammengeschlossen, für 80 Prozent des deutschen Industrie-Energieeinsatzes steht der Verband.

Fondsmodell soll Wettbewerbsfähigkeit erhalten

Dem Blatt zufolge unterbreitet der VIK den Vorschlag für ein Fondsmodell, wobei die Kraftwerksbetreiber erforderliche Strommengen zu einem festgelegten Preis an einen Strommengen-Fonds liefern sollen, um damit den Grundbedarf der energieintensiven Industrie zu decken. Industrieunternehmen, die einen intensiven Bedarf an Strom haben, könnten diesen aus dem Fonds zu einem Preis beziehen, der wettbewerbsfähig im europäischen Vergleich sei. Die Einrichtung des Modells könnte durch eine freiwillige Selbstverpflichtung der betroffenen Kraftwerksbetreiber erfolgen. Der VIK hält es für möglich, dass dieses Modell zum Gegenstand der Verhandlungen über die Abschaltung der Kernkraftwerke zwischen Bundesregierung und Energiekonzernen gemacht wird.

geschrieben am: 04.05.2011