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Neuer TelDaFax-Vorstandschef optimistisch

Seit 10. März ist der Sanierer Hans-Gerd Höptner neuer Vorstandschef von TelDaFax. Und er sieht gute Chance, die Schieflage des Unternehmens wieder auszugleichen. Das Unternehmen würde allmählich das Vertrauen der Banken zurückgewinnen, nachdem die Liquiditätskrise vorüber ist. „Wir stehen im Grunde nicht schlecht da.“

Banken genehmigen wieder Lastschriften

Die Außenstände der TelDaFax betragen rund 100 Millionen Euro. Fünf Prozent der 700.000 Strom- und Gaskunden sind abgesprungen und so versorgt TelDaFax nun 36.000 Kunden weniger. Doch dies sei „sehr überschaubar“. Als Billiganbieter machte sich der Energiedienstleister ursprünglich einen Namen. Die finanzielle Schieflage durch die gescheiterte Preispolitik bringt das Unternehmen heute an die Medienspitze. Der neue Vorstandschef sieht die Dinge aber optimistisch und redet die Zahlen schön: Das Unternehmen sei zwar mit 660 Mitarbeitern überschuldet, „aber wenn ich die fälligen Verbindlichkeiten und die positiven Vermögensbestandteile gegeneinander aufrechne, dann haben wir kein Problem“. Erste Banken ermöglichten dem Unternehmen bereits wieder Lastschrift-Einzugsverfahren. Dies habe „direkte, positive Auswirkungen auf die Liquidität“.

Ein Unternehmen im Wandel

Ende 2010 drohte TelDaFax in Insolvenz zu geraten, wenn sich kein neuer Investor und frisches Kapital finden ließe. Der zypriotische Fonds Prime Mark half dem Unternehmen mit 50 Millionen Euro über die Liquiditätsprobleme hinweg, wie der Vorstandschef der „Welt am Sonntag“ mitteilte. Nach dem Eigentümer- und Vorstandswechsel steckt das Unternehmen nun mitten im Umbau. Höptner, der auch schon andere Unternehmen sanierte, sieht die neue Führungsmannschaft stehen.

geschrieben am: 26.04.2011