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BDI: Preise für Strom könnten steigen

Berlin – Der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) teilte am Sonntag mit, dass bei einer dauerhaften Abschaltung der acht Atomkraftwerke und bei zusätzlicher Abschaltung der restlichen Kernkraftwerke bis zum Jahr 2018 die Preise für Strom wahrscheinlich um ein knappes Drittel steigen würden.

Vorgezogener Ausstieg aus Atomenergie für Preiserhöhung verantwortlich

Der BDI beauftragte das Kölner Energieforschungsinstitut r2b energy consulting mit einer wissenschaftlichen Untersuchung zum schnellen Ausstieg aus der Kernenergie. Die Großhandelspreise für Strom würden im Jahr 2018 pro Megawattstunde mit 70 Euro um bis zu 30 Prozent höher liegen als ohne vorgezogenen Atomausstieg, heißt es im Ergebnis.

Besonders betroffen ist die Industrie von höheren Strompreisen

Durch einen vorgezogenen Ausstieg aus der Kernenergie würden bis zum Jahr 2020 Mehrkosten in Höhe von etwa 33 Milliarden Euro auf die Strom-Verbraucher zukommen. Gründe für die Preissteigerungen wären hauptsächlich der Einsatz kostenintensivere Erzeugungstechnologien sowie höhere Kohlenstoffdioxid-Preise. Die Industrie und andere gewerbliche Kunden müssten den größten Anteil der Kosten übernehmen, diese müssten 24 Milliarden Euro tragen und private Verbraucher müssten neun Milliarden Euro übernehmen.

Die Summe der Mehrkosten eines Atomausstiegs und des Ausbaus Erneuerbarer Energien sowie des Ausbaus der Netzinfrastruktur laut Energiekonzept würde für alle Kunden gemeinsam bis zum Jahr 2020 51 Milliarden Euro betragen.

geschrieben am: 26.04.2011