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Warnung vor Panikmache bei Strompreisen

Berlin – Die Bundesnetzagentur und Verbraucherschützer kritisieren die Warnungen vor einer drastischen Erhöhung der Strompreise. Eine explosive Strompreiserhöhung aufgrund des beschleunigten Ausstiegs aus der Atomenergie bezeichnen Verbraucherschützer als unseriös, teilte die Nachrichtenagentur Reuters gestern mit.

Prognosen zu ungenau

Gerd Billen, der Chef des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, sagte gestern in Berlin, dass es an einer belastbaren Grundlage für die hohen Schätzungen fehlt. Auch Matthias Kurth, Präsident der Netzagentur, warnte davor, dass Prognosen immer ungenauer werden, je weiter diese erstellt werden. Erst wenn die angrenzenden Bedingungen der Förderung bekannt seien, könne eine seriöse Schätzung abgegeben werden.

Mehr Sorgfalt in Details gewünscht

Sigmar Gabriel, Chef der SPD, übte Kritik an den Diskussionen, diese seien zu hektisch. Details sollten sorgfältiger betrachtet werden, immerhin gehe es um die Energieversorgung einer der weltgrößten Volkswirtschaften, sagte Gabriel nach Gesprächen mit Experten über die Energiepolitik. Weiterhin dürften die Belastungen für energieintensive Industrien nicht zu groß werden.

Unterschiedlichste Zahlen kursieren um die Debatte über Strompreiserhöhungen. Die Deutsche Energie-Agentur geht davon aus, dass der Strompreis um vier bis fünf Cent pro Kilowattstunde erhöht werden könnte, das würde einem ungefähren 20-prozentigen Anstieg für private Haushalte entsprechen. Erst nach der Verabschiedung eines Gesamtkonzeptes im Juni könnten Aussagen über die Verteilung der Kosten getroffen werden, darauf verweist die Regierung.

geschrieben am: 19.04.2011