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Sechs-Punkte-Plan zur Energiewende

Berlin – Deutschland befindet sich auf dem besten Weg eine vollständige Wende im Energiekonzept einzuleiten. Ein von CDU und FDP ausgearbeiteter Sechs-Punkte-Plan soll die Richtung bis 2020 vorgeben. Die großen Verlierer sind dabei, wie erwartet, vor allem die Atomkraftwerke.

Hauptaugenmerk auf der Windenergie

Das von Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) und Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) ausgearbeitete Konzept legt sein Hauptaugenmerk auf eine Ausweitung der Windparks in Deutschland. Die Offshore-Windanlagen sollen durch ein gesondertes 5-Milliarden Programm der KfW möglichst zügig restauriert und erweitert werden.

Um die erzeugte Energie aus den Windparks auch sicher und ohne Streuverluste in die ländlichen Stromnetze einspeisen zu können, werden zudem sogenannte „Stromautobahnen“ gebaut werden. Diese Transportleitungen werden Unterwasser angelegt und reichen vom jeweiligen Windpark aus direkt in die Netzverteiler. Der Ausbau der Leitungen soll über die Einführung eines Gesetzes möglichst schnell umgesetzt werden.

SPD stimmt nicht mit allen Punkten überein

Während die Sozialdemokraten dem Ausbau der Offshore-Windanlagen zustimmen, fordern sie zusätzlich einen stärker auf Biomasse konzentrierten Kurs der Regierung. Der Einsatz von Biomasse ist laut SPD unersetzlich, wenn das angestrebte Ziel, bis 2020 mindestens 40 Prozent der Energie über regenerative Energiequellen zu beziehen, erfolgreich umgesetzt werden soll. Notfalls soll die Biomasse auch aus dem Ausland importiert werden.

Zudem fordert die SPD eine umfassende Modernisierung der Kohle- und Gaskraftwerke in Deutschland. Soll eine Modernisierung nicht möglich sein, müssten diese ersetzt werden. Auch ein Neubau ist dabei für die Sozialdemokraten eine Option.

geschrieben am: 17.04.2011