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Radioaktivität im Endlager Asse steigt

Remlingen – Der Sprecher des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) Werner Nording verkündete am Donnerstagnachmittag erhöhte Strahlenwerte im Atommülllager Asse. Mit 240.000 Becquerel Cäsium 137 pro Liter übersteigt der Wert der gemessenen Radioaktivität die erlaubte Höchstgrenze um ein Vielfaches.

Höchster Wert seit erstmaliger Einlagerung

Der gemessene Cäsium Wert von 137 ist der höchste seit Inbetriebnahme des Endlagers in der Nähe von Wolfenbüttel und liegt um das 24-fache über der erlaubten Höchstgrenze für Atommüll-Endlager in Deutschland. Der Wert wurde von Experten in einem Bohrloch kurz vor Kammer 12 gemessen. Dabei trifft den aktuellen Betreiber des Endlagers vorerst keine Schuld an der Misere. Laut den Lager-Protokollen wurde das Bohrloch vom ehemaligen Betreiber „Helmholtz Zentrum“ eingerichtet wurden.

Asse-II Verantwortlicher empört über Vorgehen

Ein Vorsitzender des atomkraftkritischen Asse-II Koordinationskreises, Udo Dettmann, zeigte sich empört über die Vorgehensweise des BfS. Den Betreibern des Endlagers fehlen weiterhin detaillierte Informationen, beispielsweise um welche Menge an radioaktivem Wasser es sich handelt. Weiterhin betonte er, eine Panikmache sei nach aktuellem Stand absolut unnötig, denn es muss jedem „Klar sein“, dass ein Atomendlager auch radioaktive Strahlung aufzuweisen hat.

geschrieben am: 15.04.2011