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EnBW trotz Krise wirtschaftlich stabil

Die gegenwärtige Krise in der Automobilindustrie wirkt sich auch auf den Umsatz des drittgrößten deutschen Stromversorgers EnBW aus. Industriekunden und Weiterverteiler nahmen im ersten Quartal 2009 etwa 13,5 Prozent weniger Energie in Anspruch, was 13,5 Milliarden Kilowattstunden entspricht.

Dieser Rückgang verursachte der EnBW Unternehmensbilanzen zufolge einen Verlust von 50 Millionen Euro. Dafür stieg allerdings der Gasverbrauch während des langen, kalten Winters 2008/2009. Damit konnte der Konzern den Umsatz im Gassektor um 8,6 Prozent auf 4,79 Milliarden Euro steigern und steht laut EnBW-Chef Hans-Peter Villis stabil im neuen Geschäftsjahr. Bis 2011 will der Konzern rund 7,7 Milliarden Euro in verschiedene Projekte investieren.

Allein im ersten Quartal 2009 wurden 231 Millionen Euro bereitgestellt. Das entspricht einem Anstieg von knapp 55 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des vergangenen Jahres. Mit dem Kapital wurden ein Steinkohlekraftwerk in Karlsruhe sowie ein Wasserkraftwerk in Rheinfelden(Kreis Lörrach) finanziert. Darüber hinaus wurden erste Zahlungen für geplante Offshore-Windparks in der Ostsee geleistet.

Villis betonte, dass solche Investitionen auch und vor allem in wirtschaftlich instabilen Zeiten notwendig seien.

Die neuen Kraftwerke sollen das Stromgeschäft ankurbeln, und mit einem Anteilskauf von 26 Prozent am norddeutschen Anbieter EWE will die EnBW ihr Gasgeschäft erweitern. Im Jahr 2008 hatte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 16,3 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Anstieg von11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

geschrieben am: 14.05.2009