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OMV will ins Stromgeschäft einsteigen

Der Österreicher Öl-und Gaskonzern OMV will mehrere Milliarden Euro in seinen Einstieg ins Stromgeschäft investieren. In den nächsten Jahren sollen zu diesem Zweck drei Gas-Dampf-Kraftwerke in Petrobrazi (Rumänien), Samsun (Türkei) und Haiming (Oberbayern) erbaut werden. Sie werden Strom für die jeweilige Region und den öffentlichen Großhandel produzieren.

Die Kraftwerke in Rumänien und der Türkei befinden sich bereits im Bau, über das dritte Kraftwerk in Oberbayern muss Informationen zufolge noch entschieden werden. Die zuständigen Behörden müssen noch zustimmen und die künftige Netzeinbindung des Werkes festlegen. Bis 2013 sollen alle drei Anlagen in Betrieb genommen worden sein, wobei der OMV eigenes Erdgas nutzen will. Darüber hinaus ist der Bau von Ökokraftwerken, die mit alternativen Energien arbeiten, geplant.

Werner Auli vom Vorstand des OMV rechnet mit einer steigenden Nachfrage nach Strom, die größtenteils durch Gaskraftwerke gedeckt wird. OMV könne dabei durch seine feste Position am Gasmarkt profitieren; im vergangenen Jahr hatte der Konzern durch seinen Gashandel 25 Milliarden Euro eingenommen und betreibt neben der Versorgung auch Gasspeicher und Pipelines. Auli betonte, dass die Gas-Dampf-Kraftwerke künftig flexibel Energie bereitstellen und Versorgungsengpässe, die z.B. bei der Nutzung regenerativer Energien entstehen können, zuverlässig ausgleichen.

geschrieben am: 13.05.2009