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Strom-Notfälle ungenügend berücksichtigt

Acht Atomkraftwerke mussten inzwischen vom Netz gehen. Im Mai werden bis zu fünf weitere folgen. Doch Deutschland wäre unvorbereitet, wenn es ein Blackout geben würde, wie aus einem Bericht des Büros für Technikfolgen-Abschätzung (TAB) hervorgeht. Dem gestrigen Bericht der „Bild“ zufolge hat der Innenausschuss des Bundestags den Bericht in Auftrag gegeben.

„Katastrophale Folgen“

In dem Bericht heißt es der „tageszeitung“ zufolge, ein solcher Notfall werde in den „aktuellen Gesetzen und Verordnungen nur ungenügend berücksichtigt“. Für die Bewertung wurde ein mindestens zweiwöchiger Stromausfall als Grundlage genommen, der auf mehrere Bundesländer übergreift. In dem Bericht heißt es „die Folgen kämen einer Katastrophe nahe“. Auch der Chef der Deutschen Energie-Agentur, Stephan Kohler, sagte in einem Interview der Bild: „Das kann eng werden“. Die Zeitschrift verweist hier auf Warnungen zu einem Blackout im Mai. „Wir gehen zwar auf den Sommer zu – da wird weniger Strom verbraucht als im Winter. Aber der Ausfall von 13 Kraftwerken fällt schon massiv ins Gewicht“ so Kohler. Laut dem TAB-Bericht wären die Folgen eines Stromausfalls besonders für Arztpraxen, Krankenhäuser und Pflegeheime dramatisch. Nach einem Mega-Blackout würde sich die Situation im Gesundheitswesen nach einer Woche derart verschärfen, dass „von weitgehenden Zusammenbrechen der medizinischen und pharmazeutischen Versorgung auszugehen“ sei.

Wahrscheinlichkeit gering

Dem Bericht ist weiterhin zu entnehmen, dass die Wahrscheinlichkeit eines langen und großräumigen Stromausfalls momentan gering ist. Allerdings sei „mit guten Gründen davon auszugehen“, dass ein solches Szenario in Zukunft wahrscheinlicher werden würde. Die Gründe dafür beziehen sich auf den Schlimmstfall: Terroranschläge, Epidemien und die Auswirkungen des Klimawandels. Im Moment steht allerdings nichts von alledem in Aussicht.

geschrieben am: 06.04.2011