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Strom-Forschungsprojekt beweist Netzstabilität

Auch ohne sogenannte schattenkraftwerke ist eine sichere und zuverlässige Stromversorgung allein aus erneuerbaren Energien in Deutschland machbar. Das berichtet der photovoltaik-guide am heutigen Montag. Das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) beweist das, gemeinsam mit neun Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft, durch das Forschungsprojekt „Kombikraftwerk 2“.

Stabile Versorgung trotz Wetterschwankungen

Durch die Verknüpfung von Wind- und Biogaskraftwerksmodellen sowie solchen von Solarstromanlagen erlangten die Forscher Erkenntnisse drüber, wie sich der wachsende Anteil von erneuerbarem Strom in die Stromversorgung integrieren lasse. Denn die Bundesregierung will dies bis 2020 mit mindestens 35 Prozent des gesamten Strombedarfs tun. Mit einer vollständig sauberen Stromversorgung rechnen Experten bis 2050. Das Forschungsprojekt ist somit aktuell und äußerst zielführend. Es wurde auch untersucht, welchen Beitrag Erneuerbare Energien zur Versorgungsqualität leisten können. Denn Solar-, Biogas- und Windenergieanlagen verfügen schon heute über technische Eigenschaften, die zur Netzstabilität beitragen können. Sie könnten das Stromnetz bei Engpässen entlasten. Das „Kombikraftwerk 2“ testet die Wirksamkeit so genannter Systemdienstleistungen bei einer regenerativen Vollversorgung unter realen Wetterbedingungen. Auch das Vorgängerprojekt „Kombikraftwerk 1“ wies bereits bedarfsgerechte Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien nach.

Lichter bleiben bei Flauten an

Dr. Kurt Rohring, der stellvertretende Leiter des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik in Kassel schilderte die aktuelle Situation: „Ein vollständiger Umstieg auf regenerative Energien ist aus Gründen des Klimaschutzes und angesichts endlicher fossiler Ressourcen unumgänglich. Die Frage ist, was das für die heutige Struktur der Stromversorgung bedeutet, für Übertragungsnetze und Energiespeicher“. Er erläuterte weiter: „Unser Praxistest wird zeigen, dass eine Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien realistisch ist und dass auch bei Flaute nicht die Lichter ausgehen“. Das Forschungsprojekt ist auf drei Jahre angelegt und erhält Förderung vom Bundesumweltministerium.

geschrieben am: 04.04.2011