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EnBW wird umgebaut

Winfried Kretschmann ist der neue Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Er gehört den Grünen an und hat beschlossen, den Stromanbieter EnBW in einigen Punkten umzubauen, und das ziemlich rasch. Presseberichten zufolge gibt es noch keine konkreten Pläne, doch ein wichtiges Element sei die Bildung des Aufsichtsrats. Doch auch der Noch-Ministerpräsident Mappus hat seine Finger noch im Spiel.

Änderungen sind gewiss

Weil die Hauptversammlung wird noch vor der Regierungsversammlung in Stuttgard stattfinden wird, hat nicht nur Kretschmann eine hochrangige Stimme bei der Entscheidung über Änderungen bei der EnBW. Nein, auch der aktuelle Ministerpräsident Mappus hat noch ein Wörtchen mitzureden. Die Bildung des neuen Aufsichtsrats beim Stromanbieter stehe der neuen Landesregierung aber zu, wie Kretschmann betonte. Es ist aber noch nicht klar, ob das die Regierung ebenso sieht. Unabhängig vom neuen Aufsichtsrat wird sich bei der EnBW in Zukunft aber wahrscheinlich einiges ändern. Die Entscheidungen über die Strategie des Konzerns werden künftig wohl auch von der Meinung der Landesregierung abhängig sein.

Übernahme der EnWB

Obwohl Kretschmann viele Änderungen anstrebt, sieht er die Übernahme von EnBW selbst kritisch. Denn der Kaufpreis liegt bei 4,67 Milliarden Euro und dies sei schon immer zu hoch gewesen – auch ohne Fukushima. Seit dem Erdbeben in Japan gehen die Aktienkurse der Stromanbieter stetig zurück. Die Unternehmen der Ökostrom-Branche boomen derweil weiterhin. Kretschmanns Befürchtungen zufolge könnten die Zinsen für den Kauf von EnBW am Ende die Dividende überragen. Und das wäre für das Land ein finanzielles Desaster.

geschrieben am: 30.03.2011