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Stromrabatt oder Kostenfalle?

Viele Stromanbieter kämpfen mit Boni und Preisnachlässen um ihre Kunden. Doch auch vermeintliche Schnäppchen Tarife können teuer werden, wie einem Artikel der Welt zu entnehmen ist. Auf den ersten Blick ist beispielsweise Super Energie der billigste Anbieter. Doch dieser Schein entsteht vor allem durch Boni, und zwar viele davon. Und dieser Haken kann Auswirkungen haben.

Ohne Rabatt auf Platz 350

Super Energie lockt seine Kunden durch Freikilowattstunden, Rabatt auf die Preisgarantier, Ökoboni oder Wechselboni, mit denen sich satte 350 Euro sparen lassen. Am Ende des ersten Jahres werden die Preisnachlässe ausgezahlt - und sind ab dann ungültig. Im zweiten Jahr ist der Tarif dann um 35 Prozent teurer als im ersten, denn irgendwie müssen die Geschenkkosten ja wieder rein kommen. Obwohl Super Energie auf vielen Vergleichsrechnern, wie etwa in Berlin, mit allen Boni auf dem ersten Platz landet – sobald man die Vergütungen abzieht, fällt der Tarif herunter auf den Platz 350.

Turbulenter Kampf um Kunden

Zu Beginn des Stromwettbewerbs gab es nur zwei große Anbieter auf dem Markt: Flexstrom und Teldafax wurden als Hard-Discounter bezeichnet. Heute tummeln sich aber auch noch andere Anbieter wie Hitstrom, Priostrom, stromio, und Discounter Strom an den oberen Plätzen. Und je mehr Anbieter es gibt, desto hinterlistiger werden auch die Tarife und deren Rabatte. Während auch verschlafene Stadtwerke inzwischen Neukundenrabatte anbieten, verknoten gewitzte Anbieter schon einmal mehrere Rabatte zu einem unschlagbaren Mix, bis der Kunde überhaupt nicht mehr durch und nur noch die Ersparnis sieht und dann auf „jetzt wechseln“ klickt. Der Toptarif-Geschäftsführer Brosch kennt dieses Problem: „An unserem Servicetelefon rufen immer mehr Menschen an, die die Tarife nicht mehr verstehen“. Und auch das Verbraucherportal Verivox konnte derartiges beobachten: „Die Kunden lesen sich die vielen Informationen auch einfach oft nicht durch und schließen dann blauäugig ab“, so Dagmar Ginzel von Verivox. Wer wirklich sparen will, sollte auf die Rabatte warten und dann nach einem Jahr wechseln. Das empfiehlt auch die Stiftung Warentest.

geschrieben am: 29.03.2011