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Künstliche Blatt erzeugt Strom

Die Forscher des Massachusetts Institute of Technology nutzten die aktuelle Diskussione um alternative Energieformen um einen Durchbruch zu präsentieren: Ein künstliches Blatt betreibt Photosynthese wie echte Pflanzen und gewinnt so Energie. Dem heutigen Bericht der Krone zufolge könnte die Nachahmung der Natur einen Wendepunkt in der Stromerzeugung bedeuten. Denn sie ist kostengünstiger und umweltfreundlicher als die Solarenergie.

10 Jahre Forschung

Der Forschungsleiter der Entwicklung, Daniel Nocera, sprach im Rahmen eines Treffens der American Chemical Society begeistert von der Errungenschaft: „Das künstliche Blatt galt schon seit Jahrzehnten als ‚Heiliger Gral‘. Wir glauben, dass wir es jetzt geschafft haben.“ Die Nachahmung der Photosynthese ist schon lange Traum der Wissenschaft. So ist das erste künstliche Blatt bereits vor etwa 10 Jahren von John Turner am U.S. National Renewable Energy Laboratory in Colorado entstanden, wie Nocera zugibt. Allerdings bediente er sich damals an seltenen und teuren Metallen wie Platin. Außerdem war sein Konstrukt nicht sehr stabil und hatte nur eine kurze Lebensdauer.

Minikraftwerke im Kühlschrank

Das Blatt, was die Forscher nun nachbauten, ist etwa so groß wie eine Spielkarte. Katalysatoren aus Nickel und Kobalt zerlegen Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff. Diese Bestandtele werden in einer Treibstoffzelle gespeichert und können dann zur Stromerzeugung verwendet werden. Zwar ist die Effizienz des Prototypen nur etwa zehnmal stärker als die echter Blätter bei natürlicher Photosynthese, doch mit einer Gallone Wasser wäre es möglich, einen Haushalt in einem Entwicklungsland einen Tag lang mit Energie zu versorgen. Der Prototyp aus günstigen und verfügbaren Materiealien konnte bereits 45 Stunden lang ohne Leistungseinbußen laufen. So interessiert sich auch die Wirtschaft bereits für das künstliche Blatt und Nocera ging bereits eine Kooperation mit dem indischen Tata-Konzern ein. Er will aus dem Konzept des künstlichen Blattes praktisch einsetzbare, dezentrale Miniatur-Kraftwerke in der Größe eines Kühlschranks entwickeln.

geschrieben am: 29.03.2011