TÜV geprüfter Stromvergleich!

KWh
  • Garantierter bester Preis!
  • Bonus auch bei Wechsel nach 1. Jahr
  • Wir übernehmen die Kündigung
  • Option gebührenfreier Autopilot
  • Erinnerung durch Tarifwecker
  • Alarm Preiserhöhung

EnBW: Öko-Ausbau und Atom-Verluste

Während der Stromversorger die Nutzung erneuerbarer Energien ausbaut, drohen ihm laut der Landesbank gleichzeitig hohe Verluste durch das Abschalten von AKWs. Denn der Konzern ist überdurchschnittlich stark von der Atomenergie abhängig.

Wasser- und Windkraftausbau

Das Wasserkraftwerk Rheinfelden in Südbaden hat seine Runderneuerung schon hinter sich: Die alte Anlage wurde durch ein modernes Kraftwerk ersetzt. Obwohl die leztzen Arbeiten derzeit noch durchgeführt werden, erzeugt das Laufwasserwerk bisher knapp 100 Millionen Kilowattstunden. Während die alte Anlage nur auf 25,7 Megawatt Leistung kam, rechnet die neue nun mit rund 100 Megawatt. Die jährliche Stromproduktion steigt somit von 185 auf 600 Millionen Kilowattsunden. Und auch der erste Offshore-Windpark, Baltic 1 genannt, ist so gut wie fertig. 21 Räder mit einer Gesamtleistung von 50 Megawatt sollen vor der Ostküste 185 Gigawatt Strom erzeugen und so rund 50.000 Haushalte versorgen. Es fehlt nur noch das Stromkabel zum Umspannwerk auf dem Festland. Auch das zweite Windpark-Projekt, Baltic 2 hat bereits Bauaufträge. Die Arbeiten sollen nächstes Jahr beginnen.

30 Prozent Wertverlust

Die EnBW investiert viel in den Ausbau erneuerbarer Energien – aber das muss das Unternehmen wahrscheinlich auch. Denn derzeit ist die EnBW überdurchschnittlich abhängig von der Atomenergie, die wegen der Japan-Katastrophe nun haufenweise Kritik erntet. Es kommen also große Probleme auf das Unternehmen zu. Einer Studie der baden-württembergischen Landesbank zufolge droht der EnBW ein Wertverlust von 30 Prozent. Dies träfe zumindest dann ein, wenn die Laufzeitverlängerung ganz zurückgenommen werden würde. Dies berichtet der SWR. Das Land Baden-Württemberg kaufte im letzten Dezember 45 Prozent der EnBW für rund 4,7 Milliarden Euro.

geschrieben am: 24.03.2011