Strahlung und Wideraufbau – Japan bleibt stark

21.3.2011 | Redaktion:

Die Situation in Japan beruhigt sich scheinbar ein wenig. Billiger Strom aus dem Netz versorgt inzwischen wieder alle sechs Blöcke. Die Reaktoren können wieder gekühlt werden. Doch was den Japanern immer noch Sorgen bereitet, ist die Strahlung, vor der selbst Experten warnen. Sie stellt auf kurz- und langfristige Sicht das größte Problem der Krise dar. Doch laut Moody‘s kann Japan den Wideraufbau stemmen.

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Strahlung und Wideraufbau – Japan bleibt stark

Technikern droht der Strahlentod



Am stärksten von den radioaktiven Strahlen betroffen sind die Männer, die sich seit Tagen in Fukushima I um die Technik kümmern. Der Atomexperte Edmund Lengfelder ist davon überzeugt, dass diesen Männern der Strahlentod droht. Dem Strahlenbiologen zufolge könnten die mehreren Dutzend Männer an der Strahlenkrankheit sterben. „Zuerst wird es den Menschen übel und schwindelig“, so Lengfelder. Danach brächen lebenswichtige Funktionen zusammen. Die Erkrankten könnten noch eine Weile auf einer Intensivstation behandelt werden. „Sie werden aber in der Regel nicht mehr gesund“. Die Leistungsfähigkeit der Techniker, die bei den Reaktoren arbeiten, wird sinken, während ihr Krebsrisiko massiv ansteigt. Die Strahlenkrankheit streckt ungefähr die Hälfte der Menschen nieder, die länger als zwölf Stunden einer Strahlendosisleistung von 400 Millisievert pro Stunde ausgesetzt sind. Diese Leistung stimmt mit der in Fukushima I überein. Laut TEPCO sind die Techniker aber nie länger als 20 Minuten in einem Strahlungsbereich. Unklar ist dabei aber, was in dieser Zeit schaffbar ist.


Japan kann Kosten stemmen



Die Infrastruktur Japans ist durch das Jahrhundertbeben zerstört. Doch nach Einschätzung der Ratingagentur Moody’s wird das Land den Wiederaufbau in Griff bekommen: „Die japanische Regierung hat die finanzielle Kraft und Kreditwürdigkeit, um mit der Katastrophe fertig zu werden“, so der Moody’s-Experte Thomas Byrne. Der Schaden wird von Experten auf 170 Milliarden Euro geschätzt. Das von der Regierung angekündigte Nachtragsbudget wird zum Großteil über neue Schulden getragen. Die Bonität des Landes bewertet Moody’s mit der Note „Aa2“. Demnach gelten japanische Staatsanleihen als „sichere Anlage“ – trotz der hohen Schulden, die die Wirtschaftsleistung um das Doppelte übertreffen. Trotz des Optimismus schließt Moody’s aber nicht aus, dass die Wirtschaft stärker als angenommen unter der Strahlung leiden wird. Wenn ihre Ausbreitung nicht begrenzt werden kann, könnte das Konsumentenvertrauen stark zurückgehen und damit die Wirtschaft stark belasten. „Wenn das verbunden ist mit Stromausfällen, die die Wiederaufnahme der Produktion auf Vorkrisenniveau deutlich verzögern können, dürfte die Wirtschaft im Gesamtjahr schrumpfen“. Ab dem zweiten Halbjahr könnte das Bruttoinlandsprodukt ab dem zweiten Halbjahr wieder zulegen.




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