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Erfolg in Japan: Alle 6 Reaktorblöcke haben Strom

Nach Angaben der Betreiberfirma Tepco hat das Unglückskraftwerk Fukushima wieder Strom in alle sechs Reaktoren leiten können. Der Strom soll dazu dienen, die Reaktoren zu kühlen. Die Blöcke 3 und 4 waren besonders beschädigt und wurden darum letzte angeschlossen. Billiger Strom aus dem Netz versorgt inzwischen schon wieder eine Pumpe im Reaktor 5. Doch inzwischen gibt es neue Probleme.

Rauch über Ruine 3

Mit dem Strom, der nun wieder fließen kann, werden die Kühlsysteme der Reaktoren wieder in Gang gebracht, die Gefahr einer Kernschmelze sinkt damit. Doch es gibt inzwischen auch schon wieder neue Probleme. Laut dem japanischen Fernsehsender NHK ist zu sehen, dass grauer Rauch vom Block 3 des Kraftwerkes aufsteige. Dieser ist besonders schwer beschädigt. Tepco hat bestätigt, aus diesem Grund Arbeiter von dort abgezogen zu haben. Kurz nach 16:00 Uhr Ortszeit wurde der Rauch über der Ruine sichtbar. Angeblich habe sich die radioaktive Belastung auf dem Gelände dadurch aber „kaum erhöht“, wie ein Regierungssprecher Yukio Edano im staatlichen Fernsehen NHK berichtete. Woher der Rauch kommt, ist noch unklar. Laut Edano muss er „nicht zwingend von dem Abklingbecken ausgehen, in dem Reaktor sind noch weitere brennbare Materialien“. Der Druck in dem betroffenen Reaktor stieg am Sonntag trotz 13 Stunden langem Wasserwerferbeschuss. Das Kühlsystem fiel aus. Doch die Reaktorhülle ist nach Regierungsangaben noch intakt.

Erneute Inbetriebnahme?

Laut TEPCO haben die Blöcke 5 und 6 keinen großen Schaden davongetragen. Man könne sie darum theoretisch wieder in Betrieb nehmen. Ein Mitarbeiter von TEPCO erläuterte: „Mit Blick auf die Gefühle der Anrainer wäre es allerdings schwierig, den Betrieb wieder aufzunehmen. Die Entsorgung aller sechs Reaktoren ist daher unvermeidlich“. Edano sprach schon am Sonntag davon, dass eine Wiederinbetriebnahme unmöglich sei. Der Bürgermeister der Stadt Koriyama, Masao Hara, bat den Wirtschaftsminister Banri Kaieda darum, Fukushima I nicht mehr in Betrieb gehen zu lassen. Seit dem 2. Weltkrieg ist die Naturkatastrophe vom 11.März das größte Unglück in der Geschichte Japans.

geschrieben am: 21.03.2011