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Zusammenbruch der Stromnetze

Der Eon-Chef Johannes Teyssen warnte angesichts der Abschaltung älterer Atommeiler davor, dass die deutschen Stromnetze zusammenbrechen könnten. In einem Interview mit dem Spiegel legte er offen, es werde „schon äußerst schwer“, das Stromnetz stabil zu halten. Der komplette Ausstieg aus der Atomkraft ist seiner Meinung nach eine Idee mit dramatischen Folgen.

Massive Probleme

„Überhaupt nicht zu verkraften“ ist der komplette Ausstieg aus der Atomkraft, Teyssen zufolge. Doch diese wird teilweise gefordert. Die Warnung begründet sich aus dem ungenügenden Ausbauzustand des Stromnetzes, durch welches billiger Strom die Kunden erreicht. Die würden eine solch gravierende Umverteilung der Lasten nicht aushalten, dafür sind die Netze nicht ausgelegt. „Im Süden fallen durch die Stilllegung von Kraftwerken große Kapazitäten weg. Leitungen, um den Norden produzierten Windstrom dorthin zu transportieren, fehlen“, wie der Konzernchef erläuterte. Das kann massive Probleme bis hin zu Stromausfällen nach sich ziehen. Auch das Bundeswirtschaftsministerium wurde von Eon darauf hingewiesen. Auch der Spiegel warnte davor, dass sich die Situation ab Ende März noch einmal deutlich verschärfen könne, wenn mit dem bayrischen Atomkraftwerk Grafenheinfeld ein weiterer Meiler vom Netz ginge. Bereits vor Monaten wurde dort ein möglicher Riss in einer Kühlleitung im Reaktorkern diagnostiziert. Das betroffene Teil wird nun während einer mehrwöchigen Revision ausgetauscht.

Strompreise werden steigen

Billiger Strom ist nach Einschätzung des Chefs der Wirtschaftsweisen, Wolfgang Franz, bald Schnee von gestern. Die Verbraucher müssen mit einem deutlichen Anstieg rechnen. Schon jetzt stiegen die Kurse an der Leipziger Strombörse erheblich. Das teilte der Vorsitzende des Wirtschafts-Sachverständigenrats der Bundesregierung der „Rheinischen Post“ mit. „Die Verbraucher müssen sich auf spürbar höhere Strompreise in der Zukunft einstellen“, so seine Aussage. Schon jetzt reagiert die Börse auf die atompolitische Kehrtwende der Bundesregierung.

geschrieben am: 21.03.2011