+++ Liveticker +++ Atomkatastrophe in Japan dauert an - Lebensmittelverseuchung betrifft die ganze Welt

20.3.2011 | Redaktion:

Die Atomkatastrophe in Japan hält nach wie vor an. Auch wenn die Gefahr einer Kernschmelze nicht gebannt ist, können erste Teilerfolge verzeichnet werden. Die Kühlung der Reaktoren mit Wasserwerfern zeigt erste Erfolge. Auch die Wiederversorgung mit Strom soll so schnell wie möglich realisiert werden.

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+++ Liveticker +++ Atomkatastrophe in Japan dauert an - Lebensmittelverseuchung betrifft die ganze Welt

+++ Lebensmittelverseuchung betrifft die ganze Welt +++
[7:24 Uhr]
Die Verseuchung japanischer Lebensmittel wird von der Weltgesundheitsorganisation besonders ernst genommen. Das Problem kann nicht nur auf Japan beschränkt werden, es betrifft die ganze Welt.

+++ Reaktorblöcke 5 und 6 gelten als sicher +++
[4:09 Uhr] Die Bemühungen, den geschädigten Reaktorblock 4 zu kühlen, werden von den japanischen Soldaten weiter fortgesetzt. Reaktorblock 5 und 6 gelten bisweilen wieder als sicher. Die beiden Blöcke wurden bei der Naturkatastrophe am wenigsten beschädigt, und können seit dem Anschluss an das Stromnetz wieder gekühlt werden. Die Reaktorblöcke 1 und 2 liegen seit der Nacht ebenfalls wieder am Stromnetz an.

+++ Mehr als 18.000 Tote befürchtet +++
[3:39 Uhr]  Nach Angaben der Polizei aus Japan werden derzeit mit mehr als 18.000 Toten gerechnet. Ein Sprecher der Polizeit aus der Präfektur Miyagi sagte, das allein in seinem Bereich rund 15.000 Tote zu erwarten sind. Das Erdbeben und der darauf folgende Tsunami habe die gesamte Region so sehr verwüstet, dass die Opferzahl wohl jeden Tag weiter steigen wird. Weitere 12 877 Menschen werden noch vermisst.

+++ Warnung vor Trinkwassernutzung in Fukushima +++

[ 23:09 Uhr] Die japanische Regierung warnt davor, Leitungswasser aus der Präfektur Fukushima zu trinken. Im Leitungswasser in Tokio und anderen Landesteilen wurden bereits erhöhte Belastungswerte nachgewiesen.

+++ Besuch des japanischen Ministerpräsidenten abgesagt +++

[22:10 Uhr] Aufgrund der schlechten Wettervorhersagen sagt der japanische Ministerpräsident Naoto Kan seinen Besuch in der Region um das Atomkraftwerk Fukushima I ab. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo. Für Montag wird Regen erwartet.  

+++ Beratung über Stresstests für europäische AKW +++

 [20:54 Uhr] Über den Rahmen der Stresstests für die Atomkraftwerke in der EU wollen am Montag die EU-Energieminister in Brüssel bei einem Sondertreffen beraten. Rund 140 europäische AKW sollen einem sogenannten Stresstest unterzogen werden.

+++ Solidarität von USA und Brasilien mit Japan +++

[20:12 Uhr] Wie US-Präsident Barack Obama in Rio de Janeiro bekannt gibt, stehen die USA an der Seite der Menschen in Japan. Neben den USA stehe auch Brasilien zu den engen Beziehungen mit Japan und werde versuchen, dem Land zu helfen. In Brasilien lebe die größte japanische Gemeinschaft außerhalb Japans. Die USA verbinden mit Japan eine mehr als 60-jährige Allianz.

+++ Sorge um radioaktiv verseuchte Lebensmittel steigt +++

[19:24 Uhr] Die Sorge um die radioaktiv verseuchten Lebensmittel steigt weiter. Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA liegen vor allem die Werte von radioaktivem Jod 131 in Milch und Blattgemüse weit über der Norm, die für den Verzehr geeignet ist. Diese Erkenntnisse beruhen auf Messungen japanischer Behörden. Derzeit prüfe die IAEA zudem, ob und für welche Lebensmittel aus der Region ein Verkaufsverbot in Frage komme.

+++ Trümmerbeseitigung mit Panzern +++

[17:49 Uhr] Laut Medienberichten, die sich auf das Verteidigungsministerium in Tokio berufen, sollen am Montag Panzer helfen, die Trümmer auf dem Gelände des beschädigten Atomkraftwerks Fukushima I zu beseitigen. Durch die Metallhülle des Panzers seien die Insassen vor der radioaktiven Strahlung geschützt.

+++ Keine erhöhten Strahlungswerte bei Japanrückkehrern +++

[17:13 Uhr] Die aus Japan zurückkehrenden Deutschen weisen keine erhöhten Strahlenwerte auf. Am Frankfurter Flughafen können sich die Heimkehrer freiwillig testen lassen. Dies teilte der Sprecher des Umweltministeriums in Hessen, Thorsten Neels, mit. 14 Passagiere wurden Freitag und Samstag untersucht.
 
+++ Reaktor 5 wird extern mit Strom versorgt +++

[16:36 Uhr] Bei dem Reaktor 5 konnte die externe Stromversorgung wieder aufgenommen werden. Das Kühlsystem muss, nach Behördenangaben, auf welche sich die Nachrichtenagentur Kyodo bezieht, nicht mehr über Notstromaggregate versorgt werden.

 +++ Temperaturen der Abklingbecken bei unter 100 Grad +++

[15:44 Uhr] Nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo sind die Temperaturen in allen Abklingbecken des AKW Fukushima I unter 100 Grad gesunken.

+++ Deutsche Kraftwerksbetreiber schicken Hilfe +++

[15:14 Uhr] Wie das Deutsche Atomforum mitteilt, sollen am Montag 20 Paletten mit kerntechnischen Hilfsgütern von Frankfurt nach Japan geliefert werden. Die Hilfsgüter stammen von den deutschen Kernkraftwerksbetreibern, die unter anderem Spezialfilter, Masken und Strahlenmessgeräte schicken. Tepco hatte die Unterstützung angefordert. Zusätzliche Spezialausrüstungen sollen ebenfalls nach Japan geliefert werden.

+++ Verstrahlter Spinat in japanischen Regionen +++

[14:56 Uhr] Der Spinat der japanischen Regionen Tochigi und Gunma ist laut Berichten verschiedener Nachrichtenagenturen radioaktiv verstrahlt.

+++ Naoto Kan besucht Montag Krisenregion nahe Fukushima I +++

[14:35 Uhr] Wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtet, wird der Ministerpräsident Japans, Naoto Kan, am Montag in die Region in der Nähe des Atomkraftwerks Fukushima I reisen.

+++ Hamburger Seeleute bekommen Jodtabletten +++

[14:22 Uhr] Wie die Innenbehörde mitteilt, werden die Besatzungen von Seeschiffen derzeit mit Jodtabletten ausgestattet, die in die Seegebiete vor Japan fahren. Des Weiteren werden Kanister, Wassercontainer, Decken und mobile Toiletten infolge eines Hilfegesuches aus Japan zur Verfügung gestellt.

+++ Reaktor 3 wieder mit Wasserwerfern gekühlt +++

[14:11 Uhr] Da der Druck im Reaktor 3 des AKW Fukushima I am Morgen wieder angestiegen war, haben Rettungskräfte erneut mit der Wasserkühlung begonnen. In dem Reaktor werden MOX-Brennelemente verwendet. Das darin enthaltene Plutonium gilt als hochgiftig. 

+++ AKW Reaktor 5 wieder stabil +++

[13:04 Uhr] Der Reaktor 5 des Atomkraftwerks Fukushima I wird wieder gekühlt. Die Lage ist, ausgehend von Berichten der Nachrichtenagentur Kyodo, stabil.

+++ Keine allgemeine Reisewarnung +++

[12:38 Uhr] Von einer allgemeinen Reisewarnung für das Krisengebiet in Japan sieht die Weltgesundheitsorganisation WHO ab. Reisende müssten beachten, dass einige Gebiete infolge des Erdbebens, des Tsunamis sowie der Probleme mit dem Atomkraftwerk Fukushima I schwer zu erreichen seien.

+++ Reaktor 6 weiterhin stabil +++

[12:25 Uhr] Bei dem Reaktor 6 des Atomkraftwerks Fukushima I habe sich nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo ein ‚cold shutdown‘ eingestellt. Das heißt, die Kühlung funktioniert wieder und die Lage des Reaktors ist vergleichsweise stabil. Derzeit drohe keine Gefahr mehr von diesem Reaktor.

+++ Japans Regierung will Banken stützen +++

[11:07 Uhr] Die japanische Regierung führt Überlegungen durch, die Banken in den Krisenregionen mit Steuergeldern zu unterstützen. Die Banken sollen dadurch ihre Geschäfte ohne Einschränkungen durchführen können. Laut Regierungssprecher Edano prüfen die offiziellen Stellen die Durchführbarkeit der jeweiligen Schritte.

+++ Reaktor 4 von Wasserwerfern besprüht +++

[10:49 Uhr] Der Reaktor 4 im Atomkraftwerk Fukushima I wird erneut von Wasserwerfern gekühlt. Dadurch soll der Wasserstand im Abklingbecken mit den abgebrannten Kernbrennstäben wieder erhöht werden.

+++ Tepco bringt Reaktor 2 wieder ans Netz +++

[09:48 Uhr] Wie die Nachrichtenagentur Kyodo meldet, ist der Reaktor 2 des Atomkraftwerks Fukushima I wieder am Netz. Nun arbeite der Betreiber Tepco daran, die Funktionen des Kontrollraums, der Kühlung sowie die Beleuchtung in Reaktor 1 wieder zum Laufen zu bringen. Dieser soll über ein Stromkabel an Reaktor 2 angeschlossen werden.

+++ Möglicher Besuch von kann bei Fukushima I +++

[09:36 Uhr] Wie Regierungssprecher Yukio Edano der Nachrichtenagentur Kyodo zufolge sagte, werde der japanische Ministerprässident Naoto Kann möglicherweise in die Krisenregion um das Atomkraftwerk Fukushima I reisen.
+++ Erste ‚Fortschritte‘ in Reaktor 3 +++
[9:06 Uhr ] Von ersten ‚Fortschritten‘ im Kampf gegen den Super-Gau am Reaktor 3 spricht die japanische Regierung. Bis Montag sollen Entscheidungen über mögliche Einschränkungen für den Verkauf und den Verzehr von Farmprodukten getroffen werden.

+++ Tokio durch fehlenden Wind weiter von Radioaktivität verschont +++

[06:58 Uhr] Die japanische Wetterbehörde gibt erneut Entwarnung. Tokio wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch weiterhin von der Radioaktivität, die aus dem Atomkraftwerk Fukushima I austritt, verschont. Für die Reaktorregion wird jedoch Nieselregen vorausgesagt.

+++ In Reaktorblock 3 steigt der Druck +++

[05:36 Uhr] Trotz der Maßnahmen, den Reaktor 3 mit Wasserwerfern massiv zu kühlen, steigt der Druck erneut an. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtet, werden Strategien eingeleitet, den Druck erneut zu verringern.

+++ Im Großraum Tokio radioaktiver Staub nachgewiesen +++

[05:06 Uhr] Wie die Regierung meldete, wurden radioaktiver Staub und Partikel nachgewiesen. Eine Gesundheitsgefährdung bestehe jedoch nicht.

+++ Strahlungsrückgang in Reaktoren 3 und 4 +++

[04:45 Uhr] Trotz dessen, dass der Wasserstand der Abklingbecken in den Reaktoren 3 und 4 gefährlich niedrig ist, sank die Strahlung an beiden Reaktoren infolge des Einsatzes von Wasserwerfern. Die Strahlung sank um 25 Prozent auf 2625 Mikrosievert je Stunde.

+++ Fast normale Temperatur in Reaktor 5 und 6 +++

[02:01 Uhr] Laut Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo weisen die Reaktorblöcke 5 und 6 wieder eine nahezu normale Temperatur auf. In Reaktor 6 sei die Kühlung wieder in Gang gesetzt worden.

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