TÜV geprüfter Stromvergleich

KWh
  • Garantierter bester Preis!
  • Bonus auch bei Wechsel nach 1. Jahr
  • Wir übernehmen die Kündigung
  • Option gebührenfreier Autopilot
  • Erinnerung durch Tarifwecker
  • Alarm Preiserhöhung

E.ON schaltet Isar I und Unterweser ab

Landshut/Hannover – Entgegen erster Informationen soll das Kernkraftwerk Isar I im niederbayerischen Essenbach bei Landshut nun doch vollständig heruntergefahren werden. Ein Sprecher des Energiekonzerns E.ON sagte der Nachrichteagentur dapd, dass der Meiler noch am Donnerstag abgeschaltet werden soll. Am Freitagmorgen werde voraussichtlich dann das Kernkraftwerk Unterweser in Niedersachsen vom Netz genommen.

Am Mittwoch hatte Vorstandschef Theyssen bestätigt, dass die Atomkraftwerke nach dem Erhalt einer entsprechenden Verfügung zügig vom Netz genommen würden. Das vollständige herunterfahren eines Kraftwerks dauert im Normalfall zwischen einem halben und einem ganzen Tag.

Isar I am Donnerstag stillgelegt

Am Donnerstagvormittag hatte das bayerische Umweltministerium einem Sprecher zufolge die Abschaltung von Isar I angeordnet. Anschließend wurde die Leistung des Meilers gemäß dem Betriebshandbuch immer weiter herunter geregelt. Das Herunterregeln des Kraftwerks war am Mittwoch bei rund 110 Megawatt von E.ON gestoppt worden. Die volle Leistung beträgt normalerweise 900 Megawatt. Angeblich habe man wegen technischer Prüfungen unterbrechen müssen – später war jedoch davon die Rede, dass E.ON auf eine offizielle Anordnung warte.

Unterweser nach Weisung heruntergefahren

Nachdem E.ON vom Land Niedersachsen eine offizielle Weisung zur Abschaltung des Kernkraftwerks Unterweser verlangt hatte, war diese am Donnerstag bei dem Unternehmen eingegangen. Darin wird der Betreiber gebeten „unverzüglich für die Dauer von drei Monaten“ den Leistungsbetrieb einzustellen. Ministerpräsident David McAllister (CDU) wollte eine gesetzliche Neuregelung zur dauerhaften Abschaltung deutscher Atomkraftwerke nicht ausschließen. Dies müsse in der bevorstehenden intensiven Diskussionsphase geklärt werden.

geschrieben am: 18.03.2011