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EU-weite AKW-Stresstests wurden beschlossen

Brüssel – Nach der Konferenz mit den Vertretern der Mitgliedsländer, Aufsichtsbehörden und der Atomindustrie am Dienstag, erklärte Energiekommissar Günther Oettinger, dass alle europäischen Atomkraftwerke einem so genannten Stresstest unterzogen werden sollen. Dabei geht es vor allem „um eine Neubewertung aller Risiken“. Diese Belastungsproben könnten noch in diesem Jahr stattfinden.

Als Gefahren nannte Oettinger Stromausfälle, Terrorangriffe, Erdbeben oder Tsunamis. Die Atomkraftwerke sollen nach grundsätzlich einheitlichen Kriterien in der gesamten Europäischen Union geprüft werden. Allerdings werden dabei unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt – je nach örtlichen Gegebenheiten, wie etwa der Lage am Meer, so Oettinger auf einer Pressekonferenz.

Test erhält Zustimmung

Oettinger sagte jedoch, dass die EU-Kommission derzeit weder Belastungstests anordnen, noch Kontrolleure in die Atomkraftwerke schicken könne. Die Tests seien also „freiwillig“, aber „allgemein anerkannt“, fügte der Energiekommissar hinzu. Er habe keinerlei Gegenstimmen gegeben – dies bestätigte auch ein EU-Diplomat. Nach Brüsseler Gepflogenheiten gelte dies als Zustimmung.

Deutschlands Alleingang

Oettinger äußerte sich nicht, ob er grundsätzlich für oder gegen Atomkraft sei. Er achte vor allem das Recht der Mitgliedsstaaten selbst zu entscheiden auf welche Weise die Energie gewonnen wird. Bislang wollte sich aber noch kein Mitgliedsstaat dem deutschen Beispiel anschließen. In Deutschland werden vorerst vorübergehend die sieben ältesten Reaktoren stillgelegt. Neckarwestheim I soll sogar endgültig vom Netz gehen.

geschrieben am: 17.03.2011