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+++ Live-Ticker +++ Japan steht vor der Atom-Katastrophe

Immer mehr Menschen sterben in den Rettungslagern. Der Vorrat von Medikamenten, Öl, Benzin und Nahrungsmitteln neigt sich endgültig dem Ende entgegen. In China kommt es derweil aus Angst vor der Nuklearkatastrophe zu Hamsterkäufen und Panik. Alle Neuigkeiten rund um die katastrophalen Geschehnisse in Japan im Stromvergleich.de Liveticker.

+++ Atomstrategie der USA unverändert +++

[21:55 Uhr] US-Präsident Barack Obama zeigte sich zwar "tief besorgt" über die Ereignisse in Japan, wolle aber dennoch an Atomenergie festhalten. Diese sei "ein wichtiger Teil unserer eigenen Energiezukunft", so Obama. Dennoch wolle man aus der Katastrophe in Japan lernen, es würde demnach eine Sicherheitsüberprüfung der eigenen Atomkraftwerke im Land durchgeführt werden.

+++ Airlines rüsten sich für Ausreiseansturm +++

[21:30 Uhr] Immer mehr Ausreisewillige versuchen, Tokio zu verlassen. Um mit dem Ansturm fertig zu werden, haben mehrere Airlines größere Flugzeuge nach Japan verlegt. Laut dem Vorstandsvorsitzenden der Lufthansa, Christoph Franz, sei ein weiterer Betrieb der Flüge auch bei verschlechterter Situation möglich. Er könne dies aber nicht garantieren, denn "man sollte niemals 'nie' sagen", so Franz.

+++ Geschäftsleute ziehen aus Tokio ab +++

[21:20 Uhr] Geschäftsleute verlassen vermehrt Tokio. Das berichtet die New York Times und schreibt weiterhin, dass vor allem im Ausland ansässige Firmen ihre Top-Mitarbeiter verlegen. Speziell Banken, Anwaltskanzleien und Beraterfirmen suchten sich neue Büroräume in Osaka und anderen Städten.

+++ Hohe Strahlenwerte 30km vom Reaktor gemessen +++

[20:40 Uhr] In 30 Kilometer Entfernung des Problemkraftwerks Fukushima I ist eine hohe Strahlendosis gemessen worden. Das japanische Wissenschaftsministerium habe Werte von 0,17 Millisievert pro Stunde festgestellt. Ist man einer solchen Strahlung sechs Stunden lang ausgesetzt, so würde man die in Deutschland maximal zulässige Strahlenbelastung bereits aufgenommen haben.

+++ Notstromkabel an Reaktor 2 angeschlossen +++

[20:25 Uhr] Laut der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) sei es japanischen Ingenieuren gelungen, eine neue Stromleitung zum Reaktor 2 des Atomkraftwerks Fukushima I zu legen. Der Reaktor werde aber zunächst nicht mit Strom versorgt, solange die Kühlung mit Wasser am Reaktor 3 nicht abgeschlossen sei. Die Stromleitung soll die beim Erdbeben ausgefallene Kühlanlage wieder aktivieren; es sei laut der IAEO aber nicht gewiss, ob das Kühlsystem überhaupt noch funktionsfähig ist.

+++ Obama optimistisch zur Krisenbewältigung +++

[19:45 Uhr] US-Präsident Barack Obama zeigte sich optimistisch, dass Japan die derzeitige Krisensituation bewältigen werde. Obama trug sich während eines Besuches der japanischen Botschaft in Washington in ein Kondolenzbuch für die Erdbeben- und Tsunamiopfer ein. Die Ereignisse in Japan seien eine "herzzerreißende" Tragödie, so der US-Präsident.

+++ Bischöfe fordern Ausstieg aus Atomenergie +++

[19:20 Uhr] Die Deutsche Bischofskonferenz fordert den Ausstieg aus der Atomenergie. Kernenergie sei keine dauerhaft tragfähige Lösung, so Erzbischof Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Insbesondere "angesichts ihrer schwerwiegenden – und selbst für ein Hochtechnologieland wie Japan – kaum beherrschbaren Risiken" sollte die Atomenergie weltweit neu bewertet werden. Von der Regierung werde "auch mit Blick auf Laufzeitverlängerungen" gefordert, Konsequenzen zu ziehen.

+++ Japanische Lebensmittel auf Verstrahlung untersucht +++

[18:40 Uhr] Auf Anweisung der japanischen Regierung haben lokale Behörden begonnen, Lebensmittel auf Verstrahlung zu untersuchen. Nach Angaben des stellvertretenden Gesundheitsministers Kohei Otsuka seien die Untersuchungen speziell "auf frische Produkte aus Regionen, die mit dem Unfall zu tun haben" abgezielt. Dennoch unterliegen landesweit alle Behörden dieser Verpflichtung. Zum jetzigen Zeitpunkt seien allerdings keine Strahlenwerte vorgefunden worden, die vorgeschriebene Richtwerte übersteigen würden.

+++ Arbeiten an neuen Stromleitungen unterbrochen +++

[18:20 Uhr] Das Atomkraftwerk Fukushima I bleibt vorerst auch weiterhin ohne Stromversorgung. Ursprünglich sollten neue Stromleitungen noch am Donnerstag fertiggestellt werden, um die Kühlanlagen der Reaktoren wieder in Betrieb nehmen zu können. Die Beendigung dieser Arbeiten ist nun unterbrochen worden und werde am Freitag fortgesetzt.

+++ Akzeptanz für Atomkraft sinkt in den USA +++

[18:05 Uhr] Nach Umfragen einer US-Zeitung falle die Akzeptanz von Atomkraft in der Bevölkerung nach der Katastrophe in Japan. 70% der Befragten stehen der Nutzung von Atomenergie demnach kritisch gegenüber, noch vor zwei Wochen waren es nur 57%.

+++ Lage in Fukushima weiterhin ernst, aber relativ stabil +++

[17:50 Uhr] Die Situation im Atomkraftwerk Fukushima I sei zwar weiterhin "sehr ernst", spitzte sich aber nicht weiter zu, urteilt die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO). So habe sich die Strahlung in der Gefahrenzone um das Kraftwerk am Donnerstag zwar deutlich erhöht, liege in Tokio aber unverändert unter einem gesundheitsschädlichen Wert.

+++ Yen auf Rekordhoch, japanische Exporte werden teurer +++

[17:40 Uhr] Die japanische Währung Yen ist zwischenzeitlich auf ihrem höchsten Stand gegenüber dem US-Dollar seit dem Zweiten Weltkrieg angelangt. Zeitweise kostete der Dollar 76,25 Yen, und ist nun bei 79 Yen angelangt. Das könnte sich problematisch auf die Wirtschaft Japans auswirken, die stark auf ihre Exporte angewiesen ist, welche durch den Anstieg der Währung in den wichtigsten Märkten nun teurer werden.

+++ Weitere Details zum US-Hilfeteam +++

[17:30 Uhr] Wie von US-Präsident Barack Obama versprochen kündigte das US-Verteidigungsministerium an, ein Team bestehend aus neun Nuklearexperten nach Japan zu schicken. Die Angehörigen des US-Militärs sollen die japanischen Streitkräfte bei der Abwehr der atomaren Gefahr beraten. Des weiteren wurden Hilfsgelder in Höhe von 35 Millionen US-Dollar angekündigt.

+++ Weitere Länder raten zum Verlassen der Gefahrenzone +++

[17:15 Uhr] Neben Deutschland haben nun auch die Regierungen von Spanien, der USA sowie der skandinavischen Länder ihre Bürger zum Verlassen der Gefahrenzone um das Atomkraftwerk Fukushima I aufgerufen. Auch der Großraum Tokio-Yokohama solle gemieden werden, nach Möglichkeit solle über Osaka die Abreise ins Ausland versucht werden.

+++ AKW Isar I abgeschaltet +++

[17:00 Uhr] Das deutsche Atomkraftwerk Isar I in Niederbayern ist nun komplett heruntergefahren und vom Netz genommen. Nachdem der Abschaltprozess am Dienstag vorübergehend angehalten wurde, hat der Betreiber E.ON das Kraftwerk nun auf offizielle Anweisung des Umweltministeriums vollständig heruntergefahren.

+++ Deutsche Botschaft verlässt Tokio +++

[16:45 Uhr] Die deutsche Botschaft in Japan wird aufgrund der Situation im AKW Fukushima von Tokio nach Osaka verlagert. Dies gab das Auswärtige Amt in Berlin bekannt und erklärte weiter, die Verlagerung geschehe "im Sinne der aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise" für Japan, es würde sich um eine Präventivmaßnahme handeln. Die Arbeit der Botschaft wird indes nicht eingestellt, sondern in Osaka fortgeführt, wo Mitarbeiter der Botschaft bereits seit einigen Tagen deutschen Staatsbürgern bei der Ausreise helfen.

+++ Blackout in Tokio abgewendet +++

[16:10 Uhr] Dank stromsparendem Verhalten hat die Bevölkerung Tokios den totalen Ausfall der Energieversorgung in der Millionenmetropole verhindert. So sei es nur zu den geplanten teilweisen Abschaltungen der Stromversorgung gekommen, teilte der Energieversorger Tepco mit. Diese seien notwendig, da infolge des Erdbebens mehrere japanische Atomkraftwerke vom Stromnetz genommen wurden.

+++ Opferanzahl steigt weiter +++

[16:00 Uhr] Laut Polizeiangaben sind bisher 5692 Tote offiziell registriert, mehr als 9500 werden noch vermisst. Es wird davon ausgegangen, der Großteil der Vermissten befinde sich unter den Trümmerbergen im Nordosten des Landes, die vom Tsunami zurückgelassen wurden. Örtliche Rettungskräfte gehen allerdings nicht davon aus, noch weitere Überlebende zu finden.

+++ IAEO will AKW begutachten +++

[15:45 Uhr] Experten der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) wollen das AKW Fukushima besuchen. Dies bekräftigte der Generaldirektor der Organisation Yukiya Amano kurz vor seiner Abreise nach Japan in Wien. Die derzeitigen Ereignisse seien ein "sehr ernster Unfall", so Amano, und die IAEO könne viel Unterstützung leisten. Unklar ist indes, ob aufgrund der hohen Strahlung am Kraftwerk ein Besuch überhaupt möglich sei.

+++ USA entsenden weitere Expertenhilfe +++

[15:20 Uhr] US-Präsident Barack Obama hat Japans Premierminister Naoto Kan in einem Telefongespräch weitere Hilfe zugesagt. Zusätzlich zu den bisherigen Hilfemaßnahmen werde man weitere Nuklearexperten entsenden. Auch bei den langfristigen Wiederaufbaumaßnahmen werden die USA eng mit Japan zusammenarbeiten, hieß es.

+++ Neue Stromleitungen zum Kraftwerk +++

[14:40 Uhr] Noch am Donnerstag sollen neue Stromleitungen zu dem Problemkraftwerk Fukushima I fertig gestellt werden, teilte der Betreiber des AKWs Tepco mit. Insbesondere soll dadurch die infolge des Erdbebens ausgefallene Kühlanlage der Reaktoren 1 und 2 wieder mit Strom versorgt werden.

+++ Reaktor 4 bereitet weiterhin Kopfzerbrechen +++

[14:00 Uhr] Der Zustand von Reaktor 4 gibt weiterhin Anlass zur Sorge. Noch immer liegen alle Brennstäbe völlig ungekühlt im Abklingbecken. Da im Reaktor 4 auch die Außenhülle stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, gelangt die Radioaktivität direkt in die Umwelt

+++ Kühlaktion mit fatalen Auswirkungen? +++

[13:15 Uhr] Laut Betreibergesellschaft Tepco sind die Strahlenwerte rund um Fukushima nach der Kühlaktion mit Wasserwerfern erheblich angestiegen. Die Gründe dafür sind bislang unbekannt.

+++ Zweiter Wasserwerferversuch endet mit Erfolg +++

[13:00 Uhr] Der zweite Versuch die Reaktoren über Wasserwerfer zu kühlen war erfolgsversprechender als der erste Versuch der Polizei. Der Grund dafür liegt in der Beschaffenheit der Wasserwerfer. Während bei Wasserwerfern der Polizei die Streitkräfte aussteigen müssen um den Wasserwerfer zu bedienen, können bei den Modellen der Armee alle Insassen weiterhin im Auto verweilen.

+++ Zweiter Kühlversuch mit Wasserwerfern gestartet +++

[12:25 Uhr] Nachdem Versuch 1 einer Kühlung durch Wasserwerfer aufgrund zu hoher Radioaktivität vorzzeitig abgebrochen wurde, unternehmen die Polizeikräfte Japans nun einen zweiten Versuch. Die eingesetzten Löschfahrzeuge versuchen sich nun langsam so weit wie möglich an das Kraftwerk zu nähern um aus der Distanz die Reaktoren mit den Wasserwerfern treffen zu können.

+++ Kühlversuche über Wasserwerfer gescheitert +++

[12:05 Uhr] Aufgrund zu hoher radioaktiver Strahlung mussten die Versuche die Brennstäbe über Wasserwerfer zu kühlen eingestellt werden, so das Polizeipräsidium Japans.

+++ Politik fordert Schließung des Aktienhandels in Japan +++

[11:50 Uhr] Die Nachrichtenagentur Kyodo berichtet, der Sprecher des japanischen Parlaments sprach sich entschlossen für eine Aussetzung des Aktienhandels in Japan aus. Seiner Meinung nach müsse der Handel an der Tokioter Börse aufgrund der Naturkatastrophen für mindestens 1 Woche ausgesetzt werden.

+++ Erste eindeutige Opfer aus Fukushima +++

[11:33 Uhr] Aus Fukushima werden erste Opferzahlen bekannt. Die Katastrophe in dem japanischen Atomkraftwerk fordert nach offiziellen Angaben mittlerweile 20 verstrahlte Opfer. 23 weitere Personen wurden bei Explosionen oder Bränden teils schwer verletzt.

+++ Münzwurf um die Zukunft Japans +++

[11:00 Uhr] Laut dem Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz, Sebastian Pflugbeil, entscheidet sich bis Samstag das weitere Schicksal Japans. Gelingen die Kühlversuche in den einzelnen Reaktoren nicht, wird es unweigerlich zu einer Katastrophe kommen, die sich vor den Ausmaßen Tschernobyls nicht verstecken braucht. Durch die Überhitzung würde es reihenweise zu Bränden und Explosionen kommen, bei denen sich die gesamte Radioaktivität mehrerer Jahre Betriebsdauer entfalten würde. Dadurch wäre es für Menschen nicht weiter möglich, das Gelände um Fukushima überhaupt zu betreten ohne durch die  Radioaktivität direkt den Tod zu finden.

+++ Stromausfälle in großen Teilen Tokios werden präziser +++

[10:02 Uhr] Energiesparmaßnahmen in Tokio werden immer präziser. Nun hat die Regierung bereits Zugführer gebeten, den Zugverkehr einzuschränken oder komplett auszusetzen. So soll erheblich der Stromverbrauch der Stadt gesenkt werden, wodurch sich der, mittlerweile fast als unausweichlich geltende, Strom-Blackout weiter hinausgezögert werden könnte. Ein Totalausfall der Stromversorgung in der Stadt wäre für die Bürger Tokios fatal. Bereits jetzt greift teils manische Panik und Angst um sich.

+++ Radioaktivität wird nach Nordamerika geweht +++

[9:41 Uhr] Die aus dem Kraftwerk Fukushima ausgetretenen radioaktiven Teilchen befinden sich durch ungünstig wehende Winde auf dem Weg nach Nordamerika. Die Strahlenwerte der verwehten Teilchen sind in aktueller Konzentration jedoch für Menschen ungefährlich

+++ Zentralbank stellt auch am 4. Tag Finanzspritze bereit +++

[9:25 Uhr] Auch am 4. Tag der eskalierten Katastrophe stellt die japanische Zentralbank erneut eine Finanzspritze in Höhe von 6 Billionen Yen bereit. Dies entspricht ungefähr 53 Milliarden Euro. Die Finanzspritzen sollen die Wirtschaft, so weitestgehend möglich, versuchen in Zeiten der Krise zu stabilisieren.

+++ Kanzlerin Merkel lehnt generelle Abschaltung der AKWs ab +++

[9:15 Uhr] Im Zuge des Vortrags im Bundestag, äußerte sich Kanzlerin Merkel auch zur Situation deutscher Atomkraftwerke. Dabei betonte sie erneut die Sicherheit der deutschen Kraftwerke im internationalen Vergleich und wies ebenfalls darauf hin, dass sie sich weiterhin gegen eine generelle Abschaltung von deutschen AKWs positioniert. Besonders dann, wenn man den Strom dann lediglich aus Atomkraftwerken anderer Länder beziehen würde um den nötigen Energieverbrauch zu decken.

+++ Bundeskanzlerin Merkel äußert sich Live zur Situation in Japan +++

[9:10 Uhr] Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht aktuell vor dem Bundestag über die Geschehnisse und die Ernsthaftigkeit der Situation in Japan.. Eine Liveübertragung erfolgt von NTV.

+++ Tepco stoppt Bau weiterer AKWs +++

[9:00 Uhr] Die Betreibergesellschaft des Krisenkaftwerks Fukushima 1 hat aus der anhaltenden Katastrophe bereits jetzt Konsequenzen gezogen und den Bau an einem weiteren Atommeiler vor erst auf Eis gelegt. Im Norden des Landes sollte ein weiteres Kraftwerk mit dem Namen Higashidori errichtet werden.

+++ China fordert bessere Informationspolitik seitens Japan +++

[8:45 Uhr] China fordert eine striktere und bessere Informationspolitik von der japanischen Regierung und dem Fukushina-Betreiber Tepco. Die Welt müsse "genau und schnell" über die Ereignisse, vor allem über die aktuellen Strahlenwerte, auf dem laufenden gehalten werden.

+++ Blackout in Tokio möglich +++

[8:05 Uhr] Die Kapazitäten der Stromversorgung innerhalb der Weltmetropole Tokio sind nach Ansichten des japanischen Handelsministers Banri Kaieda erreicht. Ein umfassender Blackout, zu deutsch: übergreifender Stromausfall, muss ab jetzt jederzeit in Betracht gezogen werden.

+++ Immer mehr Tote in Notlagern +++

[7:30 Uhr] Die Zahl der Toten in den eingerichteten Notlagern zählt nach aktuellem Stand bereits 26 Verstorbene. Aufgrund mangelnder medizinischer Versorgung, sowie einer allgemeinen Knappheit an Vorratssstoffen, wird es für geschwächte Personen immer schwieriger den Kampf um ihr Leben zu gewinnen.

+++ Jodpillen-Preise boomen +++

[7:15 Uhr] Aus Angst vor der atomaren Totalkatastrophe neigen immer mehr Menschen in- und außerhalb Japans zu Hamsterkäufen bei Jodtabletten. Die Wirtschaft reagiert auf die steigende Nachfrage mit Preiserhöhungen.

+++ Besatzung der Löschhubschrauber wird dekontaminiert +++

[6:45 Uhr] Alle Beteiligten an der nächtlichen Löschaktion werden vor erst dekontaminiert. Dies gab General Ryoichi Oriki gegenüber dem Nachrichtensender NHK bekannt. Ob noch weitere Einsätze erfolgen werden, ist momentan unklar.

+++ Mitarbeiter Tepcos melden sich freiwillig für Noteinsatz +++

[6:15 Uhr] Immer mehr Mitarbeiter der Betreibergesellschaft Tepco, aber auch anderen Unternehmen, zeigen sich hilfsbereit und gewillt für Einsätze im Katastrophengebiet um Fukushima 1. Darunter auch ein 59-Jähriger, der lediglich ein halbes Jahr vor seiner Frührente steht.

+++ Hubschraubereinsätze bisher ohne nennenswerte Erfolge +++

[6:00 Uhr] Die Löscheinsätze der Hubschrauber zeigen bisher keine merklichen Erfolge. Während der Druck im Reaktor 3 bereits wieder angestiegen ist, haben sich Strahlenwerte um Fukushima 1 überhaupt nicht verändert. Ob zumindest die Temperatur durch die 4 Entladungen der Wassermassen gesenkt werden konnten, ist aktuell nicht bekannt.

+++ Abschaltung deutscher AKWs hat begonnen +++

[5:18 Uhr] Die Umsetzung der geplanten Aussetzung der Laufzeitverlängerung in Form einer Abschaltung von insgesamt 8 Kernkraftwerken hat in Deutschland bereits in der Nacht zum Donnerstag begonnen. Der Energiegigant EnBW schaltete sowohl die Reaktoren im AKW Neckarwestheim I als auch in Philippsburg I ab. Beide Atomkraftwerke wurden damit erfolgreich vom Netz genommen.


+++ Erneuter Druckanstieg in Reaktor 3 +++

[5:05 Uhr] Hiobsbotschaften zum frühen Morgen deutscher Zeit: Tepco-Vertreter bestätigten einen erneuten Druckanstieg in Reaktor 3 des Fukushima Kraftwerks. In der Brennstoffmischung des Reaktors befindet sich das nochgefährliche Element Plutonium, über dem erst vor 2 Stunden mittels Hubschrauber mehr als 10l Wasser entladen wurden waren.

geschrieben am: 17.03.2011