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+++ Liveticker +++ Atom Unfall in Japan bleibt weiterhin kritisch

Der Albtraum um das AKW Fukushima in Japan geht weiter. In weiten Teilen Japans, auch in der Metropole Tokio wurden erhöhte Strahlungswerte festgestellt. Die Anwohner reagieren mit Angst und Panik. Alle Neuigkeiten rund um die atomare Katastrophe in Japan im Stromvergleich.de Liveticker.

+++ US-Leitindex aufgrund der Atom-Katastrophe dritten Tag in Folge im Minus +++

[22:01 Uhr] Den dritten Handelstag infolge schließt der US-Leitindex im Minus. Der Dow-Jones-Index, in dem die 30 führenden Industriewerte gehandelt werden, fiel um knapp zwei Prozent bzw. rund 242, ausgehend von ersten Berechnungen, auf 11.613 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq schloss ebenfalls im Minus. Er verlor 1,9 Prozent bzw. 51 Punkte und fiel dadurch auf 2.617 Punkte.

+++ Weitere katastrophale Ereignisse von Oettinger in Fukushima befürchtet +++

[21:57 Uhr] Günther Oettinger zeigt sich außerordentlich besorgt über die Lage im Atomkraftwerk und befürchtet weitere katastrophale Entwicklungen. Derzeit liege die Situation zwischen Gau und Super-Gau und sei nicht mehr unter fachmännischer Kontrolle, so Oettinger. Allerdings relativierte eine Sprecherin später die Aussagen. Grundlage dafür seien Informationen aus den Medien gewesen.

+++ Immer mehr Länder fliegen Staatsbürger aus Japan aus +++

[21:39 Uhr] Unter anderem fliegen die Länder Russland, Belgien und die Philippinen ihre Bürger aus Japan aus. Teilweise nutzen die Länder, die ihre Bürger zurückholen wollen, militärische Flugzeuge. Großbritannien hat seine Landsleute aufgefordert, ebenfalls aus den Krisenregionen auszureisen.

+++ Einführung des iPad2 verschiebt sich in Japan +++

[21:30 Uhr] Der eigentliche Verkaufsstart des Apple iPad2 verschiebt sich in Japan vom 25. März auf ein bislang unbekanntes Datum.

+++ Deutsche Lebensmittel sind nicht radioaktiv belastet +++

[20:50 Uhr] Die Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ilse Aigner, macht am Mittwoch deutlich, dass die deutschen Lebensmittel nicht von einer vermeintlichen Strahlenbelastung betroffen sind. Die Entwicklungen in Japan hätten demnach keine Auswirkung auf die deutschen Lebensmittel. Da jedoch Unsicherheit bezüglich der japanischen Lebensmittel besteht, die in andere Länder exportiert werden, werden an diesen Tests der Strahlenbelastung durchgeführt.

+++ Europa testet Nahrungsmittel aus Japan auf Strahlenbelastung +++

[20:20 Uhr] Die europäischen Staaten sollen japanische Lebensmittel auf eine mögliche Strahlenbelastung untersuchen. Über das europäische Schnellwarnsystem für Nahrungs- und Futtermittel (RASFF) ist eine entsprechende Mitteilung an die Länder gegangen.

+++ Stärkere Überwachung der Strahlungsbelastung in den USA +++

[20:12 Uhr] Die US-Regierung baut das Überwachungssystem für Strahlenbelastungen weiter aus. Weitere Strahlungsmonitore sollen sowohl im Westen der USA als auch im Pazifik installiert werden. Die gewonnenen Daten sollen dann auf der Internetseite der EPA, der amerikanischen Umweltbehörde, die mit der Überwachung beauftragt ist, zugänglich sein. Im Rahmen des RadNet-Systems überwacht die EPA bereits die Strahlenbelastung in der Region. Die NRC, die US-Atomsicherheitsbehörde, erwartet allerdings keine erhöhten Strahlungswerte.

+++ US-Regierung rät Sicherheitsabstand von 80 Kilometern zum AKW +++

[19:44 Uhr] Die US-Regierung rät den Amerikanern, die sich derzeit in Japan aufhalten, einen Sicherheitsabstand von 80 Kilometern um das AKW Fukushima einzuhalten. Zumindest sollen sie jedoch in geschlossenen Häusern bleiben. Laut einem Sprecher des Weißen Hauses ist dies die Vorgehensweise, die die US-Regierung den Menschen empfehlen würde, hätte sich das Unglück in den USA ereignet.

+++ EnBW muss Neckarswestheim I und Philippsburg I abschalten +++

[19:31 Uhr] Am Mittwochabend forderte das Umweltministerium Baden-Württemberg den Energieversorger EnBW schriftlich auf, die Atomkraftwerke Neckarwestheim I und Philippsburg abzuschalten. Dies ist ein weiterer Schritt, das Moratorium der Bundesregierung umzusetzen.

+++ Nahrungsmittelknappheit und überfüllte Notunterkünfte in Fukushima  +++

[19:22 Uhr] Die Notunterkünfte der Präfektur Fukushima sind überfüllt. Zu dem Problem der fehlenden Nahrungsmittel kommen nun verstopfte Straßen und eine mangelnde Versorgung der Opfer in Fukushima.

+++ Pressekonferenz der AKW-Betreiber lässt viele Fragen offen +++

[18:47 Uhr] Die AKW-Betreibergesellschaft Tepco hat bei einer nächtlichen Pressekonferenz eine Reihe von Fragen der Journalisten offen gelassen. Weitere Informationen soll es am Donnerstag geben. Bislang kam der Wasserwerfer nicht zum Einsatz, man müsse erst klären, an welchen Stellen gekühlt werden soll. Lässt es die Strahlungsbelastung zu, soll die Stromversorgung bei dem Kraftwerk Fukushima I durch einen mobilen Generator wieder hergestellt werden. Ein erster Versuch ist bereits fehlgeschlagen. Man versucht außerdem, das Kraftwerk über das herkömmliche Stromnetz wieder zu versorgen.

+++ US-Drohne soll Klarheit bringen +++

[18:30 Uhr] Mit Hilfe eines unbemannten Flugzeugs des US-Militärs, einer sogenannten Drohne, will die japanische Regierung mehr Klarheit über das Innere der havarierten Atomreaktoren  in Fukushima gewinnen. Die Drohne ist mit hochauflösenden Wärmebildkameras ausgestattet.

+++ Dax weiterhin im Minus +++

[17:49 Uhr] Der deutsche Leitindex DAX wurde den dritten Tag in Folge ins Minus gedrückt. Er verlor zwei Prozent auf knapp über 6500 Punkte. Zum Handelsschluss in Europa notierte der Dow-Jones-Index mit 1,3 Prozent im Minus. Grund für die Talfahrt der Börsen war unter anderem die Aussage Günther Oettingers, in Fukushima stünden unmittelbar weitere katastrophale Ereignisse bevor. Er bezog sich dabei auf Medieninformationen.

+++ Bei Überprüfung deutscher Atomkraftwerke Problemkonzentration der RSK +++

[17:30 Uhr] Am Donnerstag will die Reaktorsicherheitskommission RSK festlegen, wie die zukünftigen Sicherheitskontrollen bei deutschen Atomkraftwerken verlaufen sollen. Rudolf Wieland, Chef der RSK, sagte einerseits, man müsse sich auf neue Szenarien einstellen, machte andererseits jedoch die Einschränkung, dass lediglich für bestimmte Untersuchungen Zeit sei. Er prognostiziert eher qualitative als quantitative Überprüfungen. Er forderte zudem die Bundesregierung auf, mit der Kommission zusammen zu arbeiten.

+++ Chef der IAEA will nach Japan reisen +++

[17:16 Uhr] Yukiya Amano, Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) hofft, am Donnerstag nach Japan reisen zu können. Zuvor hatte er von Japan umfassendere Informationen zu der Atomkrise gefordert.


+++ Block mit Wasserwerfer kühlen +++

[17:05 Uhr] Vor dem Block vier des Atomkraftwerks Fukushima I ist ein Wasserwerfer eingetroffen. Dieser soll den Block vier kühlen. Bislang ist jedoch unklar, ob die Zugangswege zum Reaktor durch Trümmer blockiert sind. Die Brennstäbe des Blocks vier lagern in einem Wasserbecken und nicht in einem Reaktordruckbehälter. Der Wasserwerfer soll nun das Becken wieder mit Wasser füllen.

+++ EU-Gipfel macht Atomkraft zum Thema +++

[16:45 Uhr] Auf dem am 24. und 25. März stattfindenden EU-Gipfel wollen sich die Staats- und Regierungschefs außerplanmäßig mit der Zukunft der Atomkraft in Europa auseinandersetzen. Ebenfalls kurzfristig in die Agenda aufgenommen werden die Themen Energiepolitik und die Folgen der Japan-Krise.

+++ Keine Japanreisen bis Ende April +++

[16:30 Uhr] Die großen deutschen Reiseveranstalter haben alle Japanreisen bis Ende April abgesagt. Als Begründungen werden das fehlende Wissen über die Situation vor Ort (Gebeco, Kiel), die unübersichtliche Lage sowie die radioaktive Gefahr (Studiosus, München) vorgebracht. JF Tours hingegen gibt die Teilreisewarnung des Auswärtigen Amtes als Grund an.

+++ Freie Kontingente für Flüge von Japan nach Deutschland +++

[15:57 Uhr] Trotz einer gesteigerten Nachfrage nach Flügen von Japan nach Deutschland, vermelden verschiedene Airlines, dass die Flüge zwar gut , jedoch nicht vollständig ausgebucht seien. Dies gaben unter anderem ein Sprecher der deutschen Lufthansa sowie die japanischen Fluglinien JAL und ANA an. Lufthansa leitet die täglichen zwei Flüge nach Tokio derzeit nach Nagoya und nach Osaka um. Täglich gehen vier Lufthansa-Flüge nach Japan.

+++ Schließung von Zoos und Parkanlagen +++

[15:35 Uhr] Um die Menschen nicht weiteren Gefahren auszusetzen und Strom zu sparen, werden in den nächsten Tagen Zoos und Parkanlagen in Tokio geschlossen. Heute wurde bereits der Ueno-Zoo geschlossen, der Tierpark soll am Donnerstag folgen.

+++ Reisewarnung wird für Deutsche weiter verschärft +++

[15:22 Uhr] Erneut warnt das Auswärtige Amt vor Aufenthalten in den japanischen Regionen um die Kraftwerke Fukushima sowie um den Ballungsraum Tokio/Yokohama. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes sagte am Mittwoch, die Deutschen sollten nach Osaka ausweichen und vor dort aus versuchen, ins Ausland zu gelangen.

+++ Rund 1.000 Deutsche in Japan +++

[15:16 Uhr] Nach wie vor befinden sich 1.000 Deutsche in der Krisenregion um Tokio/Yokohama . Vermisstenmeldungen aus dem Nordosten des Landes lägen nach Angaben einer Sprecherin des Auswärtigen Amtes nicht mehr vor. Das Auswärtige Amt rät zudem von dem Konsum der Jodtabletten ab, ohne dass eine Behördenaufforderung vorliegt. Die Behörden würden in Notfällen die Jodmittel in den Evakuierungszentren bereitstellen.

+++Stillstand bei Handel mit japanischen Lebensmitteln +++

[14:56 Uhr] Das Bundesverbraucherministerium weist darauf hin, dass bei den deutschen Lebensmitteln keine erhöhte Belastung festgestellt wurde. Zudem sei der Import von japanischen Lebensmittels fast zum Erliegen gekommen.

+++ Erneute Erhitzung in Reaktor 3 +++

[14:52 Uhr] Die Atomaufsichtsbehörde Japan vermeldet eine erneute Erhitzung im Reaktor 3. Die Brennstäbe liegen unter Umständen komplett frei.

+++ Weltgesundheitsorganisation gibt Entwarnung für Nahrungsmittel +++

[14:30 Uhr] WHO Weltgesundheitsorganisation gibt Entwarnung für Lebensmittel aus dem Raum Japans. Von Verstrahlungen könnten lediglich Produkte aus der unmittelbaren Umgebung des AKW Fukushima betroffen sein,  Exortprodukte aus anderen Regionen in Japans könnten nach aktuellem Stand jedoch sorgenfrei zu sich genommen werden.

+++ Wind verschleppt Radioaktivität aufs Meer +++

[13:58 Uhr] Aufatmen in der Region um Fukushima. Nach neuesten Wetterberichten kommt der Wind günstig und wird alle radioaktiven Partikel auf den Pazifik hinaus wehen.

+++ Panik in der Region Tokio nimmt zu +++

[13:15 Uhr] Die Menschen in Tokio, vor allem aber in der Region um Fukushima 1, reagieren zunemend mit einem Mix aus Trauer, Wut und schierer Panik auf die angespannte Lage in Fukushima. Der Fernsehsender NHK berichtet, die Nerven der Anwohner liegen blank und haben eine Maximalgrenze der möglichen Belastung erreicht. Erschwerend kommt hinzu, dass die Transportlieferungen von Öl, Medizin und Nahrungsmitteln die Hilfezentren noch immer nicht erreichten.

+++ Frankreich rät zur sofortigen Ausreise aus Tokio +++

[12:45 Uhr] Der Wirtschaftsminister Frankreichs, Eric Besson, äußerte sich gegenüber dem Fernsehsender BFM mit harten Worten zur Situation in Japan. Er fordert alle Bewohner Tokios zum sofortigen Verlassen der Stadt und näheren Umgebung Fukushimas auf. Auch wandte er sich mit harten Worten an die Regierung Japans, indem er dem Fernsehsender mitteilte "Reden wir nicht drum herum. Sie haben offensichtlich die Kontrolle über die Situation verloren. Das ist jedenfalls unsere Analyse und nicht das, was sie verkünden."

+++ Spanien überprüft eigene Reaktoren +++

[12:00 Uhr] Spanien tut es nach neuesten Ankündigungen Deutschland gleich und ordnet für alte Reaktoren eine Generalüberholung an. Dabei sollen die Reaktoren der sich in Spanien befindlichen AKWs auf etwaige Sicherheitsmängel und Ausnahmezustände überprüft und notfalls Konsequenzen aus den Ergebnissen gezogen werden.

+++ Evakuierungen in vollem Gange +++

[11:35 Uhr] Die Regierung plant die Evakuierung von weiteren 28 000 Menschen, welche aktuell noch im Umkreis des AKW Fukushima I leben. Die Evakuierungsmaßnahmen sollen zur Sicherheit der Betroffenen dienen, zusätzlich werden die Anwohner außerhalb des Strahlengebiets gebeten, Evakuierte eine Notunterkunft zu stellen.

+++ Sarkophag für Fukushima gefordert +++

[11:15 Uhr] Geht es nach dem Kernkraft Experten Christian Küppers vom Ökoinstitut Freiburg, muss Fukushima besser zu früh als zu spät mit einem Sarkophag umbaut werden. Dabei wird der gesamte Reaktorenbereich von Menschenhand in eine metallische Schutzhülle gesteckt, die die nach außen dringenden Strahlungen auffangen soll. Selbiges wurde bereits Ende der 80er Jahre in Tschernobyl praktiziert.

+++ Fukushima 1 Strahlen nur bedingt gesundheitsschädigend +++

[10:45 Uhr] Die Regierung Japans versucht weitere Panik unter der Bevölkerung zu unterbinden und gibt in einer offiziellen Mitteilung aus, die Radioaktivität rund um Fukushima 1 sei "kein unmittelbares Gesundheitsrisiko". Entgegen der öffentlichen Mitteilungen, mussten Vormittags deutscher Zeit jedoch Hubschraubereinsätze um Fukushima aufgrund zu hoher Strahlung abgebrochen werden. Die Hubschrauber sollten von der Luft aus die Kraftwerke versuchen zu kühlen.

+++ WHO widerspricht Atomwolken-Gerücht +++

[10:04 Uhr] Aktuell hält sich im asiatischen Raum das hartnäckige Gerücht, die Strahlung von Fukushima könte sich über den gesamten Kontinent Asien über die weiterziehenden Wolken ausbreiten. Ein Sprecher der Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, widersprach dem nun eindeutig. Dies sei nicht möglich und die Gefahr aktuell auch nicht gegeben. Er forderte die Regierungen der Länder auf, dieses Gerücht vor aufkeimender Panik zu unterbinden.

+++ Offizielle Anzahl der Todesopfer steigt weiter +++

[9:41 Uhr] Mittlerweile veröffentlichen die japanischen Behörden fast im 2-Stundentakt neue Zahlen zu den Vermissten- und Todesopfern. Nach offiziellen Angaben wurden bisher 3700 Leichen bereits identifiziert.

+++ Kein Gesundheitsrisiko für Europa +++

[9:32 Uhr] Laut dem Bundesamt für Strahlenschutz und dessen Präsidenten Wolfram König, besteht aktuell kein Gesundheitsrisiko für Euopa. Gegenüber dem ARD Morgenmagazin gibt es keine Anzeichen dass konzentrierte Strahlung bis nach Europa geweht werden könnte.

+++ Jod und Cäsium in Leitungswasser nachgewiesen +++

[9:20 Uhr] Im Leitungswasser rund um die Präfektur Fukushima wurden nun Rückstände von Jod und Cäsium nachgewiesne. Für die Gesundheit sind die Minimalmengen jedoch unbedenklich.

+++ Wikileaks schürt weiter Gerüchte +++

[8:54 Uhr] Die Entüllungsplattform Wikileaks erhebt nun starke Vorwürfe gegen die Regierung Japans. Angeblich vermeldete die Atomaufsichtsbehörde bereits vor 2 Jahren, dass die Atommeiler den starken Erdbeben nicht gewachsen seien. Die Regierung und Betreiber sollen die Warnungen jedoch weitestgehend ignoriert haben. Weitere Sicherheitsmaßnahmen fanden nicht statt.

+++ Druckabfall in Reaktor 2 +++

[8:35 Uhr] Kleiner Hoffnungsschimmer aus Fukushima 1. Die Betreibergesellschaft vermeldet einen leichten Druckabfall und eine Stabilisierung der Temperaturen. Im gleichen Atemzug verwies Tepco jedoch auch auf eine "nicht so gute" Lage in Reaktor 4. Zudem bleibt die Situation in Reaktor 3 weiterhin brandgefährlich.

+++ Grüne gewinnen erneut Wähler +++

[8:25 Uhr] Sicherlich größtenteils bedingt durch die atomare Katastrophe in Japan konnten die Grünen weiter an Wählern zugewinnen. Laut Wahltrends von Forsa-Umfragen kletterten die Grünen auf 18 Prozent, vor Ausbruch der atomaren Katastrophe bezifferte sich die Wählerschaft der Grünen lediglich auf 15 Prozent. CDU/CSU blieben dagegen stabil bei 36 Prozent.

+++Koriyama bittet um internationale Hilfe +++

[7.54 Uhr] Der Bürgermeister der Stadt Koriyama richtet einen verzweifelten Apell an alle Lände dieser Welt. Der Stadt in der Nähe des Krisenkaftwerks Fukushima 1 ist aktuell nicht im Besitz von Benzin und Öl. Noch tragischer ist jedoch der Mangel an Nahrungsmitteln und sauberen Wasser. Gegenüber der Nachrichtenagentur AFP sagte der Bürgermeister wörtlich "Ich möchte mich wirklich an die ganze Welt wenden: Wir brauchen Hilfe"

+++ Erneute Finanzspritze der Notenbank +++

[7:30 Uhr] Die japanische Notenbank gibt den dritten Tag in Folge eine Finanzspritze für das Land aus. Kurzfristig wurden weitere Hilfeleistungen in Höhe von 3,5 Billionen Yen bereitgestellt. Dies entspricht ungefähr 30 Milliarden Euro, wodurch sich die gesamt bereitgestellte finanzielle Unterstützung auf 15 Billionen Yen beläuft.

+++ Über 11 000 Vermisste und Todesopfer bestätigt +++

[7:00 Uhr] Die von der Regierung offiziell bestätigten Zahlen der Vermissten und Toten steigen weiter drastisch an. Zum Mittwoch beläuft sich die aktuelle offizielle Zahl auf über 11 000. Die Dunkelziffer dürfe jedoch weitaus höher liegen, weshalb auch die künftigen Tage die offizielle Zahl der Todesopfer wohl weiter ansteigen wird.

+++ Hongkong in Furcht vor radioaktiver Wolke +++

[6:30 Uhr] Die Anwohner der Millionenmetropole fanden sich am Mittwoch in großer Sorge, nachdem im Internet einige Meldungen auftauchten die Atomwolke aus Fukushima 1 würde Richtung Hongkong wehen. Hongkong liegt circa 3000 Kilometer von der Hauptstadt Japans, Tokio, entfernt. Behörden in Hongkong versuchten die aufkeimende Panik schnell zu entschärfen und verwiesen auf gleichbleibende Strahlenwerte.

+++ Arbeiter dürfen Fukushima 1 wieder betreten +++

[5:30 Uhr] Die zuvor vom Gelände Fukushima evakuierten Arbeiter dürfen die Anlage nach jetzigem Stand wieder betreten. Das Team aus 50 Arbeitern, von ehemals 750, versucht verzweifelt die Reaktorenkühlungen wieder funktionstüchtig zu bekommen.

geschrieben am: 13.06.2011