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Merkel setzt Laufzeitverlängerung aus

Berlin – Als Reaktion auf den nahenden Atom-GAU in Japan hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag im Kanzleramt verkündet die erst im Herbst beschlossene Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke für 3 Monate auszusetzen. In dieser Zeit sollen alle Meiler überprüft werden.

Keine Tabus bei Sicherheitsprüfung

Merkel ist der Ansicht, dass dafür keine Gesetzesänderung notwendig ist. Vielmehr wolle sie mit den Betreibern klären, was das bedeutet. Am heutigen Dienstag will sie sich außerdem mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer, in denen sich Atomkraftwerke befinden, besprechen. Bei ihrer Rede im Kanzleramt betonte sie nochmals, dass es bei der Überprüfung keinerlei Tabus gibt. Allerdings machte sie auch klar, dass Deutschland noch nicht ohne die Atomkraftwerke auskommen kann.

Das Aus für Biblis und Neckarwestheim

Einige der Kernkraftwerke haben ihre Reststrommengen bereits aufgebraucht. Diese alten Kraftwerke, die nur durch die Laufzeitverlängerung noch in Betrieb sind, sollen nun abgeschaltet werden, erklärte die Bundeskanzlerin weiter. Sie nannte dies eine logische Konsequenz, „sonst wäre es ja kein Moratorium“. Betroffen sind dem nach das Kernkraftwerk Biblis A in Hessen und der Atommeiler Neckarwestheim I in Baden-Württemberg. In letztgenanntem Bundesland finden am 27. März Landtagswahlen statt.

geschrieben am: 15.03.2011