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Atom-Drama in Japan mit fürchterlichen Folgen

Tokio - Am 11.03.2011 erschütterte ein schweres Erdbeben in der Stärke von 8,9, mit ca. 20 gefolgten Nachbeben die Bürger im Nordosten von Japan. Daraufhin traf ein Tsunami mit einer Höhe von 10 Metern den Hafen in Sendai. Die riesige Welle riss Autos, Boote, ganze Häuser, aber vor allem zahlreiche Menschen mit sich.

Mittlerweile werden über 10000 Tote in Japan befürchtet und Folgen bezüglich radioaktiver Strahlungen stehen den Bürgern nach der größten Naturkatastrophe in ihrer Geschichte mit hoher Wahrscheinlichkeit bevor. Ministerpräsident Naoto Kan beschreibt das Beben mit dessen Folgen als größte Krise des Landes seit dem Zweiten Weltkrieg.

Eine Katastrophe mit verheerenden Ausmaßen

Die genaue Zahl der Toten und Vermissten ist noch längst nicht bekannt, die Notlager füllen sich stetig und die Menschen fliehen aus den betroffenen Gebieten. Auch der Strom wurde teilweise abgestellt und die Nation hat nun mit Folgen der Explosion in den Kraftwerken zu rechnen. Am Samstag noch versuchten die Japaner das beschädigte Kernkraftwerk in Fukushima zu kontrollieren, da bereits das Kühlsystem durch den ausgefallenen Strom nicht mehr funktionierte. Die Radioaktivität war zu dem Zeitpunkt bereits 400 Mal höher als normal.

Schreckensmeldungen nehmen kein Ende

Das Drama in Fukushima um das beschädigte Atomkraftwerk spitzt sich weiter zu: Nach der Kernschmelze und der ausgetretenen radioaktiven Strahlung, kam es am Montag, 14.03.2011, erneut zu einer Wasserstoffexplosion. Bereits am Wochenende rief die Regierung auf, dass die Menschen im Umkreis von 20 km rund um das Kraftwerk in ihren Häusern bleiben sollen, um jeglichen Kontakt mit der radioaktiven Strahlung zu vermeiden.

Bereits 22 Menschen mussten aufgrund der Kernschmelze eine Strahlenvergiftung erleiden. Die Strahlenwerte liegen weit über dem normalen Grenzwert und die Regierung hatte die Verpflichtung den Reaktor Notfall auszurufen. Viele Länder boten Japan ihre Hilfe an und ein Expertenteam für Strahlenschutz ist bereits vor Ort.

geschrieben am: 14.03.2011