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Liveticker: AKW Kernschmelze in Japan eingetreten

Die Lage in Japan spitzt sich weiter zu. Die ARD meldet um 13:00 eine Kernschmelze im Kernkraftwerk Fukushima. Japanische Behörden bestätigen austretende Strahlung und geben Zwangsevakuierung im Radius von 20km bekannt. Liveticker zur den Geschehnissen in Japan bei Stromvergleich.de.

+++ Explosion im drittem Reaktorgebäude droht +++

[7.45 Uhr] Problemen in einem dritten Reaktor von der japanische Regierung bekanntgegeben: Brennstäbe sind eine Zeit lang nicht von Wasser bedeckt gewessen, dies sagte Regierungssprecher Yukio Edano. Dabei sei es wohl zu einer teilweisen Kernschmelze gekommen. Durch ein Problem mit den Wasserpumpen. Gegen 9 Uhr am Morgen habe man Meerwasser in den Reaktor geleitet. Wie schon im anderen Reaktor habe sich in dem Gebäude Wasserstoff angesammelt. Es seien alle Maßnahmen ergriffen worden, um eine Explosion zu verhindern. Man Könne es aber nicht ganz ausschließen. Man habe um den Druck im Reaktor zu vermindern, Dampf abgelassen. Dabei sei wohl radioaktive Strahlung ausgetreten. Dies habe man aus Vorsicht gemacht, um Schlimmeres zu verhindern.

+++ Gute Nachrichten aus Miyagi +++

[19.29 Uhr] Die vermissten 5 Züge in der Präfektur Miyagi, zu dennen jeglicher Kontakt abgebrochen war, sind laut der Zugbetreibergesellschaft Japan Rail wieder aufgetaucht. Alle Fahrgäste sind in Sicherheit und es gibt keine Meldungen über Verletzte, auch ist die Zugbesatzung wohlauf.

+++ Regierung entrichtet Notzentren und untersucht Anwohner +++

[17:32 Uhr] Nachdem am frühen Nachmittag bereits erste Patienten mit Strahlungserscheinungen im Krankenhaus eingeliefert wurden, errichtete die Regierung mittlerweile Notzentren. In den Notzentren, als auch in regulären Krankenhäuser, können Anwohner auf ihr Strahlungslevel untersucht und erste Behandlungsmaßnahmen eingeleitet werden.

+++ Atombetreiber sehen weiter Gefahr von Kernschmelzungen +++

[17:22 Uhr] Japanische Medien berichten einstimmig, das Expertenteam der Strahlenschutzbehörde, als auch die Atommeilerbetreiber Tepco, weiterhin Gefahren für auftretende Kernschmelzungen sehen. Beide Parteien befinden sich zum jetzigen Zeitpunkt auf dem Reaktorgelände. Dort konnten nachweislich Spuren von Jod und Cäsium, beides Kernspaltungsprodukte, nachgewiesen werden.

+++ Papst Benedikt XVI. bekundet sein Beileid +++

[17:07 Uhr] Papst Benedikt XVI. beteuerte öffentlich sein Beileid für die Betroffenen der andauernden Katastrophen in Japan. Der deutsche Papst äußerte sich zutiefst niedergeschmettert über die furchtbaren Auswirkungen des heftigen Erdbebens. Die katholische Kirche ist in Gedanken laut Benedikts Aussagen bei den Opfern und ihren Angehörigen.

+++ Auch in Deutschland Funktionalität der Kühlsysteme zweifelhaft +++

[16:48 Uhr] Laut Atomkraft-Experte Karsten Smid von der Umweltschutzorganisation Greenpeace, ist die Funktionalität der Notstromversorgung auch bei deutschen Kernkraftwerken nicht zweiffellos sichergestellt. Bei Tests fielen laut Smid in der Notversorgung mehrmals die Kühlsysteme aus. Dies könnte im Extremfall zur Kernschmelzung führen.

+++ Japan bittet Moskau um Energie +++

[16:39 Uhr] Igor Sechin, Russlands Premierminister, teilte mit, die japanische Regierung habe Russland um zusätzliche Lieferungen von Energie gebeten.

+++ Geplante Abschaltung von Fukushima 1 im März +++

[16:30 Uhr] Nach der Dokumentation innerhalb der weltweiten Datenbank für Atomkraftwerke, sollte der 40-Jahre alte Atommeiler Fukushima 1 planmäßig im März vom Netz genommen werden. Die AKW-Datenbank des Nuclear Training Centre in Slowenien, prophezeite in ihrer internen Datenbank eine vorraussichtliche Stillegung des Kernkraftwerks im März 2011.

+++ Keine Chance mehr für Fortbestehen von Fukushima 1? +++

[16:15 Uhr] Der Ex-Chef der Atomaufsicht in Deutschland, Wolfgang Renneberg, beschreibt die Situation in Fukushima 1 mittlerweile als "klassisches Super-Gau Szenario" und sieht nach eigenen Worten keine Chance mehr die Kontrolle um Fukushima 1 zurück zu erlangen.

+++ Strahlenwerte weit über dem Grenzwert ++ [16:10 Uhr] Nach aktuellen Informationen des NHK ist die Strahlenbelastung in der Region Fukushima 1 mittlerweile auf 1,015 Mikrosievert pro Sekunde angestiegen. Dies liegt um ein zweifaches über dem Grenzwert, bei dem die Atomkraftbetreiber verpflichtet sind, die Regierung über einen Reaktor-Notfall zu informieren.

+++ Expertenteam für Strahlenschutz eingetroffen +++

[15:58 Uhr] Das Expertenteam für nuklearen Strahlenschutz ist im Krisenherd Fukushima eingetroffen. Sie sollen die ausgetretene Radioaktivität untersuchen und feststellen, wie gefährlich die Kernschmelzung für die unmittelbaren Anwohner im Umkreis von 20 Kilometern ist. Diese stehen währenddessen in riesigen Schlangen vor der Trinkwasserausgabe der Regierung, Nothelikopter sind im Akkord-Einsatz um die Hilfskräfte mit medizinischen Utensilien zu versorgen.

+++ weltweite Bestürzung über den Zustand in Japan +++

[15:49 Uhr] Überall auf der Welt herscht Bestürzung über die Situation in Japan. Auch die Spieler der Bundesliga spielen anlässlich der Opfer in Japan mit Trauerflor. In den USA äußern sich immer mehr namenhafte Schauspieler und rufen öffentlich zu Spenden zu Gunsten der Opfer auf.

+++ Tsunami auch in Indonesien mit schlimmen Auswirkungen +++

[15:40 Uhr] Der Horror-Tsunami hinterlässt auch in Indonesien Spuren. Einige Küstenabschnitte auf der Insel Neuguinea wurden durch den fast 2-Meter hohen Tsunami völlig verwüstet. Dabei kam ein Mensch ums Leben, mehr als 19 Familien wurden durch die Zerstörung ihrer Häuser obdachlos. Etliche Boote fielen den Auswirkungen ebenfalls zum Opfer.

+++ Reaktoren sollen entlastet werden +++

[15:31 Uhr] Aktuell finden seitens der Betreibergesellschaft TEPCO Vorbereitungen statt, um aus den überlasteten Reaktoren innerhalb der Kernkraftwerke gezielt Druck abzulassen. Damit soll für weitere Abkühlung und ein geringeres Druckvolumen von 3 Reaktoren des Fukushima Kraftwerks gesorgt werden. Der Evakuierungsradius wurde währenddessen weiterhin erhöht.

+++ Erste Opfer von Radioaktivität in Krankenhaus eingeliefert +++

[15:12 Uhr] Laut Informationen der Nachrichtenseite Nikkei wurden in Japan bereits 3 Opfer mit Schäden durch radioaktive Strahlung in örtliche Krankenhäuser eingeliefert. Die Seite nennt dabei jedoch bisher keine Quellen. In Baden-Württemberg protestieren indes über 60.000 Atomkraftgegner gegen die Laufzeitverlängerung der Atommeiler in Deutschland.

+++ Außenminister empfiehlt Ausreise aus Japan +++

[15:05 Uhr] Guido Westerwelle (FDP) empfiehlt allen in Japan ansässigen Deutschen, egal ob zum Urlaub oder beruflich, die sofortige Ausreise aus dem Land. Dabei sollten Betroffene "alle kommerziellen Mittel" in Erwägung ziehen, um sofort aus dem Land zu reisen.

+++ Erneutes Nachbeben +++

[15:00 Uhr] Laut der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo trat im Nordosten Japans ein erneutes Erdbeben auf. Nach aktuellen Informationen bewegte sich die Stärke auf einer Skala von 4,8 bis 6,0.

+++ Bundesumweltminister geht von Kernschmelze aus +++

[14:49 Uhr] Gegenüber dem WDR bestätigte Bundesumweltministert Norbert Röttgen die Vermutungen um eine Kernschmelze. Nach den ihm vorliegenden Informationen, hat in Fukushima tatsächlich eine Kernschmelzung stattgefunden. Die japanische Regierung weißt indes die Anschuldigungen aus dem Ausland weiter zurück und beteuert, die Stahlhülle sei weiterhin intakt.

+++ über 10 000 Vermisste in Hafenstadt +++

[14:38 Uhr] Laut dem öffentlich rechtlichen japanischen TV-Sender NHK, werden in der Hafenstadt Minamisanriku aktuell über 10 000 Personen vermisst.

+++ Regierung verteilt Jod an Fukushima-Betroffene +++

[14:35 Uhr] Die IAEA ( Internationale Atomenergiebehörde) verkündiget, dass die japanische Regierung Jod an die Anwohner im Umkreis des Fukushima AKW ausgibt. Zugleich betonte die IAEA, sie stehe weiterhin jederzeit für zusätzliche Hilfen in Richtung Japan zur Verfügung.

+++ US-Marine Unterstützung fast in Japan eingetroffen +++

[14:25 Uhr] Die Hilfskräfte der US-Marine steuern aktuell die japanische Küste an. Die entsandten Hilfskräfte der USA sollen in den besonders betroffenen Krisenherden zum Einsatz kommen.

+++Krisengipfel der EU angekündigt+++

[14:18 Uhr] Der EU-Energiekommissar Günther Oettinger lädt für anfang nächster Woche Vertreter von Atomgesellschaftern, Nuklearexperten und politische Vertreter innerhalb der EU zum Krisengespräch nach Brüssel. Dabei soll über die Konsequenzen und die künftige Vorgehensweise bezüglich Atomkraft gesprochen werden.

+++ Bundespräsident Wulff mit Schweigeminute+++

[14:14 Uhr] Angesichts der zahlreichen Opfer und der weiterhin gefährlichen Situation in Japan, legte Bundespräsident Christian Wulff (CDU) eine Schweigeminute in Gedenken an die Bewohner und Verstorbenen Japans ein.

+++ Deutschland sichert Japan Krisenhilfe zu+++

[14:12 Uhr] Bundeskanzlerin Merkel versprach angesichts der außergewöhnlich schwierigen und dramatischen Lage, in denen sich das Land Japan und seine Bevölkerung befindet, umfangreiche Hilfeleistungen für Japan. Aktuell befinden sich bereits mehrere Spezialistenteams und freiwillige Helfer auf den Weg nach Japan. Merken beteuerte weiter, sie pflegt aktuell ständigen Kontakt zur japanischen Regierung, um über neue Ereignisse angesichts der extremen Notsituation jederzeit informiert werden zu können. Um 18:45 soll seitens der deutschen Bundesregierung eine öffentliche Mitteilung herausgegeben werden.

+++Frostige Aussichten für freiwillige Helfer+++

[14:00 Uhr] Laut dem japanischen Wetterdienst rollt in der Nacht zum Sonntag eine Kältewelle auf die Katastrophenregion zu. Für Helfer heißt das Arbeit unter extremen Bedingungen, während Angehörige für Verschüttete die Überlebenschancen weiter schwinden sehen. Bedingt durch das Erdbeben, die Tsunamiwelle und die akute Kernschmelze in Fukushima sind alle Helfer aktuell voll ausgelastet.

+++ Japan verabschiedet sich von Tourismus-Messe+++

[13:49 Uhr] Aus verständlichen Gründen verabschiedet sich Japan mit sofortiger Wirkung von der aktuell stattfindenen Tourismussmesse ITB in Berlin. Der Stand wurde um 13:45 Uhr für die restliche Zeit der Messe geschlossen.

+++ Meereswasser aus den Salzmeeren als Notlösung?+++

[13:46 Uhr] Die Betreibergesellschaft des Atomkraftwerks beteuert, die Schutzhülle des Fukushima Kernkraftwerks sei nicht nachträglich beschädigt wurden und weiterhin funktionsfähig. In der Zwischenzeit sollen überhitze Brennstäbe mit Salzwasser aus den naheliegenden Meeren auf natürliche Weise gekühlt werden.

+++Deutschland entsandt Atomexperten nach Japan+++

[13:33 Uhr] Unter Berufung auf Interna von Regierungsmitgliedern verkündet die "Rheinische Post" noch heute die Bereitstellung eines deutschen Atomexperten für die Krisenregion um Fukushima. Der Atomexperte wird im Auftrag des Bundesumweltministeriums nach Japan entsandt um verlässliche Informationen zur aktuellen Lage beizusteuern.

+++ Kein Ende der Todesopfer in Sicht +++

[13:28 Uhr] Laut den polizeilichen Behörden in Japan stieg die Zahl der Todesopfer mittlerweile auf über 1700 Verstorbene. Die Dunkelziffer im Katastrophengebiet dürfte jedoch weitaus höher sein, da durch die Auswirkungen der Flutkatastrophe und den zahlreichen Verschüttungen mittlerweile an die 50 000 Menschen offiziell vermisst werden.

+++ USA vermeldet Schäden durch Tsunamiwelle +++

[13:09 Uhr] Die USA vermeldet Schädel in Millionenhöhe durch die Auswirkungen der Tsunamiwelle. Besonders betroffen sind die Regionen um Californien und Oregon.

+++Kernschmelzung in Fukushima eingetreten+++

[13:01 Uhr] Die ARD vermeldet in Fukushima eine Kernschmelzung. Dabei beruft die ARD sich auf interne Quellen aus der japanischen Behörde für Kernkraftsicherheit, welche die eingetretene Kernschmelzung bestätigen. Naoto Kan versucht derweil die aufkeimenden Gerüchte zu ersticken und vermeldet, bisher "sei kein einziger Bewohner Japan durch austretende Strahlung zu Schaden gekommen".

+++Krisengipfel zur bevorstehenden Kernschmelze einberufen+++

[12:38 Uhr] Bundesklanzerin Angela Merkel verordnet Krisengipfel zur aktuellen Nuklearsituation in Japan. Regierungssprecher Steffen Seibert teilte mit, Außenminister Guido Westerwelle (FDP) und Bundeskanzlerin und Staatsoberhaupt Angela Merkel (CDU) werden sich noch am Samstag Abend mit Umweltminister Norbert Röttgen(CDU) zur Krisensitzung einbefinden. Bei der Krisensitzung sollen mögliche Konsequenzen und überregionale Auswirkungen der Kernschmelze in Fukushima diskutiert werden.

+++Vermisstenmeldungen steigen weiter drastisch an+++

[12:28 Uhr] Die Vermissenmeldungen in der Region Japan nehmen weiter drastisch zu. Laut Personenfinder von Google gingen allein in den letzten 24 Stunden knapp 46 000 Vermisstenmeldungen ein. Der von Google bereitgestellte Dienst sammelt Informationen zu Aufenthaltsorten und dem Gesundheitszustand der von den Erdbebenauswirkungen betroffenen Personen. Angehörige erhoffen sich durch die Vermisstenmeldungen Lebenszeichen ihrer Angehörigen und Verwandten.

+++Deutsche Helfer in Krisenregion eingetroffen+++

[12:19 Uhr] Deutsche Helfer treffen in Japan ein. Das Expertenteam der I.S.A.R. Stiftung aus Duisburg ist am Samstagmorgen nach japanischer Zeit in der Krisenregion Tokio eingetroffen. Die gesandten Spezialisten sollen sich die Lage aus nächster Nähe vor Augen führen um gegebenenfalls weitere Unterstützung aus Deutschland anzufordern.

+++Regierung verordnet Tabletten um Strahlungsschäden zu vermeiden+++

[11:58] Die japanische Landesregierung rät allen Anwohnern im Umkreis von 100 Kilometern zur Einnahme von Kaliumiodid-Tabletten. Die Tabletten sollen Schäden an inneren Organen, insbesondere der Schilddrüse verhindern. Laut Experten vom ZDF seien diese Tabletten jedoch kein endgültiges Heilmittel. Die Schäden bei derart starker Strahlung seien nicht abzuschätzen und können lediglich verhindert werden, sofern die Menschen sich in abgedichteten Häusern aufhalten um ein Einatmen der Strahlung zu verhindern.