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Solar-Hersteller als Kapitalvernichter?

Im Boomjahr 2010 fühlten sich die meisten Anleger unwohl auf dem Börsenmarkt. Das Ranking der DSW zeigt, welche Aktien am meisten Kapital verloren. Die am Donnerstag veröffentlichte Studie der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz beschäftigte sich mit den größten Kapitalvernichtern am Aktienmarkt.

Die Liste der Verlierer

Wer vor fünf Jahren 10.000 Euro in die Aktien von Private Equity Partners investiert hat, hat heute nur noch gerade einmal 30 Euro auf dem Depot. Denn das Unternehmen musste einen Kapitalverlust von 99,7 Prozent hinnehmen. Der erste Reflex lautet da meist: Selbst Schuld. Denn man investiert eben nicht in eine unbekannte Firma.

Doch auch bekannte Namen finden sich auf der Liste der Verlierer: Sky Deutschland, was früher Premiere hieß, verlor in fünf Jahren 82,8 Prozent, selbst die Commerzbank hat 78,7 Prozent Verluste. „Manager der auf der Liste vertretenen Unternehmen treffen offensichtlich häufiger die falschen Entscheidungen“, urteilte Ulrich Hocker, der Hauptgeschäftsführer der DSW. Und das hat verheerende Auswirkungen für die Investoren: „Die für Aktionäre entscheidende Bilanz an der Börse ist schlicht und ergreifend ein Desaster“, wie Hocker zusammenfasst.

Risikoreicher Börsengang

Die DSW nahm die Kursperformance von 285 Aktien unter die Lupe, wobei ausschließlich der Börsenwert einbezogen wurde. Sie gehörten nur solchen Unternehmen, die auch im so genannten „Prime Standard“ notiert sind. Dies sichert aktuelle Informationen. Und trotzdem gab es ernüchternde Ergebnisse: Ungefähr 55 Prozent der geprüften Unternehmen wurden als Kapitalvernichter enttarnt. „Die AGs und ihre Vorstände haben das Kapital der Aktionäre zum größten Teil ausradiert“, so Hocker, „Dicke Minuszeichen sind auch über einen Zeitraum von fünf Jahren die Regel“.

geschrieben am: 11.03.2011