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Stromausfall im Bundestag

12 Stunden lang war gestern kein Strom im Bundestag. Lichter gingen aus, Computer fuhren runter, Fahrstühle blieben stecken und es gab kein warmes Wasser mehr. Nicht mal die Toiletten konnten benutzt werden. Und da viele Türen elektronisch funktionieren waren einige Politiker eingesperrt - bis Mitternacht. Grund war eine Baufirma, die den Stromausfall versehentlich beim Bau eines Shoppingcenters an der Voßstraße verursachte. Normalerweise bekommt der Bundestag seinen Strom von Vattenfall.

Aufzüge und Toiletten meiden

Eine Sprecherin des Stromversorgungsunternehmens, welches normalerweise Strom an den Bundestag liefert, erklärte den Umstand: „Bei Tiefbauarbeiten wurden drei unserer 10.000-Volt-Kabel in drei Metern Tiefe angebohrt“. Doch „alles funktioniert bestens“ twitterte der Regierungssprecher Steffen Seibert. Denn im Kanzleramt sprang sofort ein Notstrom-Aggregat an. Doch im Reichstag und Verwaltungsgebäuden war dies nicht der Fall – dort ging gar nichts mehr. Plötzlich kann die Ansage durch die zentrale Lautsprecheranlage: „Achtung, hier spricht die Polizei. Bitte meiden sie Aufzüge und benutzen Sie die Toiletten nicht mehr“.

Ein Ende mit Schrecken

Eine Sprecherin des Bundestags erklärte später: „Vattenfall hat uns wenig später an eine andere Leitung angeschlossen. Mit dieser Sicherheitsstromversorgung ließen sich dann wenigstens Türen wieder öffnen und Lifte bedienen. Zum Glück haben wir keine Sitzungswoche“. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Jan-Marco Luczak stöhnte mittags: „Mein Computer ist nicht zu gebrauchen (…)Weil auch die Server betroffen sind, bekomme ich auch keine E-Mails aufs Handy. Es kann doch eigentlich nicht sein, dass man den Bundestag lahmlegen kann, nur indem man ein Stromkabel kappt.“ Wie zu Adenauers Zeiten musste der Politiker mit Papier und Kuli an seiner Rede arbeiten.

geschrieben am: 09.03.2011