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In Windkraft investieren?!

Der Windkraftanlagenbauer Nordex sieht dem Geschäftsjahr 2011 außerordentlich optimistisch entgegen. Der Vorstand erwartet ein Auftragsplus von 20 Prozent und damit rund eine Milliarde Euro schwere Aufträge. Der Umsatz soll etwa dem des vergangenen Geschäftsjahres entsprechen. Doch eine konkrete Anlage wagte der Vorstand noch nicht.

Erneute Falschprognose?

Thomas Richterich heißt der Mann der am Montag in Hamburg neue Informationen über den Windkraftanlagenbauer Nordex herausrückte. Und viele der Beobachter geben sich nun überrascht, denn der Umsatz des Unternehmens sank im vergangenen Jahr wegen einer Auftragsflaute und dem immer härter werdenden Preiskampf.

Das kostete das Unternehmen 18 Prozent, bis der Umsatz nur noch bei 972 Millionen Euro lag. Nordex verfehlte seine Prognose somit leicht, obwohl diese Im Herbst noch gesenkt wurde. Das Ziel umfasste ursprünglich zumindest die Milliardenmarke. Doch „der Preisdruck im Markt wird anhalten“, so Richterich. „Die operative Marke von 4 Prozent werden wir mit allem verteidigen, was wir haben“.

Steigende Aktie

Um 2,4 Prozent und damit auf 6,79 stieg die Nordix-Aktie am Montag. Die Ergebnisse fielen laut Händlereinschätzungen insgesamt im Rahmen der Erwartungen aus. Die Aussagen zu den Auftragseingängen hoben die Börsianer dafür aber positiv hervor und es hieß dass die Auftragslage dem Unternehmen Mut mache. Im gesamten vergangenen Jahr legten die Bestellungen um 14 Prozent auf 836 Millionen Euro zu. Davon ging ein Großteil im vierten Quartal ein – allein diese Bestellungen beziehen sich auf 306 Millionen Euro. Mit rund 1000 Beschäftigten ist Nordex einer der größten Arbeitgeber Rostocks.

geschrieben am: 08.03.2011