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Wasserkraft auf absteigendem Ast

Wegen geringer Wasserführung, niedrigen Großhandelspreisen und Einmaleffekten fiel das Konzernergebnis des börsenorientierten Stromkonzerns „Verbund“ um knapp 38 Prozent. Mit 51 Prozent ist Österreich Haupteigentümer des Unternehmens. Sie Aktie liegt nun bei 0,55 Euro.

Gleichbleibende Ergebnisse erwartet

Da das Konzernergebnis vom Verbund um 27,8 Prozent gefallen ist, liegt es nun bei 400,8 Millionen Euro. Das operative Ergebnis fiel um 20,5 Prozent auf 8285 Millionen Euro, wie das Unternehmen kürzlich bekannt gab. Die Aktionäre erhalten für die Aktie jetzt nur noch 0,55 Euro. Im Jahr 2009 lag sie noch bei 1,25 Euro, wovon 0,25 Euro Sonderdividende waren. Schuld an der Misere sind laut Verbund die geringere Wasserführung, schwächere Großhandelspreise und Einmaleffekte. „Auf Basis einer durchschnittlichen Wasserführung“ werden für das laufende Geschäftsjahr nun „ungefähr gleichbleibende Ergebnisse“ erwartet. Die Dividendenpolitik orientiert sich auch weiterhin an einer Ausschüttung zwischen 45 und 50 Prozent, wie es in einer Mitteilung heißt.

Weniger Wasser, mehr Wärm

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 steigerte der Verbund die Eigenerzeugung und senkte die Produktion von Strom aus Wasserkraft. Letzteres passierte allerdings wegen der schwächeren Wasserführung der Flüsse um 1,4 Prozent. Die thermische Erzeugung stieg derweil um 56,9 Prozent an und liegt nun bei 4,258 GWh. Hintergrund dieser Veränderung sind neben der höheren Energieerzeugung auch anteilige Strombezüge aus dem Kraftwerk Pont-sur-Sambre. Die Energieerzeugung erhöhte sich somit um 3,9 Prozent auf 31078 GWh.

geschrieben am: 08.03.2011