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Chinesische Windkraft trumpft über Siemens

Beim Ausbau der Windkraft in China hat Siemens mehr Wettbewerb als erwartet. Inzwischen sind 70 Unternehmen im Geschäft mit erneuerbaren Energien tätig. Und dadurch geht die Rendite zurück. Der Chef dieser Sparte bei Siemens gibt zu, nun erst einmal einige Investitionen tätigen zu müssen, was wohl auch im zweiten Quartal der Fall sein wird.

Große Herausforderungen - Ökostrom

Obwohl Börsianer fest an den langfristigen Erfolg des Unternehmens in Fernost glauben, zeigt ein Blick auf die konkreten Geschäftszahlen, was Siemens sich da vorgenommen hat: Die Marge in dem Segment liegt bei Erlösen von 868 Millionen Euro derzeit nur bei 4,2 Prozent. Allerdings muss man sich um diese verhältnismäßig geringe Marge laut Ingo-Martin Schachel, dem Siemens Analyst, keine Sorgen machen, „denn diese fällt bei anderen Mitbewerbern noch kleiner aus“. Solch hohe Start-up-Kosten seien bei einem großen Markteintritt wie in China eben nicht zu vermeiden. „Es lohnt sich, langfristig präsent zu sein. Das Potential ist immens“, erklärt Schachel.

Unrealistisches Ziel

Die Kosten für den Aufbau eines Werkes in der Volksrepublik und eines entsprechenden Vertriebsnetzes machen sich bemerkbar, auch wenn der Technologieriese in diesem Segment sonst eine Marge von zwölf Prozent hat. Die Branchenbeobachter sehen China aber trotz der bestehenden Startschwierigkeiten als Zukunftsmarkt, in welchem sich Investitionen auszahlen. Das laut Schachel „ambitionierte Ziel“ von Siemens ist ein künftiger Marktanteil von 10 Prozent.

Allerdings ist dieses Ziel seiner Meinung nach „langfristig unrealistisch“ und hängt außerdem von Regulatoren und Kooperationspartnern ab. An die Produktion der Anlagen im Land knüpft China Subventionen.

geschrieben am: 07.03.2011