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Leitende Glasscheiben eines 15-Jährigen

Die neueste Idee von „Jugend forscht“ kommt von dem 15 jährigen Michael Laue. Mittels einer speziellen Zinn-Salz-Lösung sorgte er dafür, dass eine Glasplatte Strom leitet und so eine Lampe zum Leuchten bringt. Derartige Glasplatten werden beispielsweise für Farbstoff-Solarzellen gebraucht. Der Schüler fand einen Weg, die teuren Platten selbst zu bauen.

Zum 15. Mal Platz 1

„Die Platten sind sehr teuer und gehen oft kaputt“, erklärte Michael, den man mindestens einmal pro Woche im TGZ-Schülerlabor findet, „Ich zeige hier einen Weg, wie man sie selbst herstellen kann“. Dieses Projekt brachte dem 15-jährigen nun zum 15. Mal den ersten Platz im Fach Chemie beim Regionalausscheid beim „Jugend-forscht“-Stiftungspartner Bayer Bitterfeld. Er erhielt außerdem den Sonderpreis der Bayer Bitterfeld GmbH. „Es freut mich, dass es junge Leute gibt, die top sind und kreativ. Neue Materialien erfinden zum Beispiel – das machen wir ja auch: Wir erfinden, bringen neue Lösungen. Das ist unser Geschäft“, offerierte Bayer-Chef Christian Schleicher. „Diese jungen Leute zu unterstützen, das ist unsere Aufgabe. Sie sind unsere Zukunft.“

3D trotz Sehfehler

Michael Laue gehört zu den 56 Schülern, die 15. Regionalwettbewerb im südlichen Teil von Sachsen-Anhalt teilnahmen. Auf dem Plan standen 35 Projekte aus Mathematik, Chemie, Biologie, Geografie, Physik, Technik und Arbeitswelt. Davon beschäftigten sich viele mit aktuellen Themen. Marie Meinharf fragte sich beispielsweise, ob man mit einer Spezialbrille trotz Sehfehler 3D sehen könne. Sie entdeckte selbst, dass 3D mit einem Auge im Kino nicht funktioniert. Die 18 jährige erklärte: „Dafür braucht man eindeutig zwei Augen (…) das hat mich neugierig gemacht und ich habe mich belesen. Es wurde immer spannender und dann habe ich angefangen zu experimentieren“.

So entwickelte sie eine Brille, mit der man auch mit Sehfehler 3D genießen kann. Ihre Zukunft sieht sie trotz alledem im Bereich Tourismus und Sprachen.