TÜV geprüfter Stromvergleich!

KWh
  • Garantierter bester Preis!
  • Bonus auch bei Wechsel nach 1. Jahr
  • Wir übernehmen die Kündigung
  • Option gebührenfreier Autopilot
  • Erinnerung durch Tarifwecker
  • Alarm Preiserhöhung

CO2-Ausstoß: Keine Fortschritte beim CCS-Gesetz

Berlin – Im umstrittenen Gesetz zur unterirdischen Speicherung von CO2 kommt es einfach nicht zu einer Einigung. Insbesondere Schleswig-Holstein besteht auf einer Ausstiegsklausel, mit der die Endlagerung auf dem eigenen Gebiet ausgeschlossen werden kann. Wie die dpa aus Regierungskreisen erfuhr, wird das Bundeskabinett am Mittwoch nicht darüber entscheiden – damit sind die Hoffnungen, das Gesetz in der ersten März-Sitzung verabschieden zu können, dahin.

„Auf einem guten Weg“

Die Sprecherin von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) betonte jedoch am Dienstag in Berlin, dass die Gespräche auf einem guten Weg seien. Das Gesetz soll die Grundlage für die Erprobung der CCS- (Carbon Dioxide Capture and Storage)- Technologie bis 2017 bilden. Durch das Verfahren soll das bei der Kohleverbrennung entstehende CO2 abgeschieden, verflüssigt und unterirdisch verpresst werden. Die geplanten zwei bis drei Lagerstätten sollen auf eine jährliche Kapazität von maximal je drei Millionen Tonnen CO2 beschränkt werden.

Erprobung nur in Brandenburg?

Schon 2009 war ein erster Anlauf an Schleswig-Holstein gescheitert. Auch andere Bundesländer wehren sich gegen die Erprobung auf ihrem Gebiet. Deshalb könnte es sein, dass es vorerst nur in Brandenburg CO2-Endlager gibt, da bislang nur der Energiekonzern Vattenfall die Technik in Brandenburg anwenden soll. Die Bürgerinitiativen befürchten jedoch, dass das Gas unkontrolliert entweichen könnte. Daher beziehen auch sie Stellung gegen das CCS-Verfahren, das langfristig dem Klimaschutz dienen soll.

geschrieben am: 02.03.2011