TÜV geprüfter Stromvergleich!

KWh
  • Garantierter bester Preis!
  • Bonus auch bei Wechsel nach 1. Jahr
  • Wir übernehmen die Kündigung
  • Option gebührenfreier Autopilot
  • Erinnerung durch Tarifwecker
  • Alarm Preiserhöhung

Variable Stromtarife lohnen sich kaum

Heidelberg – Bislang lohnen sich die zeitvariablen Tarife der Stromanbieter nur wenig. Zu diesem Schluss kommt das Verbraucherportal Verivox, das kürzlich die variablen Tarife der 100 größten Stromanbieter unter die Lupe genommen hat. Grund dafür ist, dass sie den Verbrauchern viel Aufmerksam abverlangen und das Einsparpotenzial bislang nur gering ist.

Die Stromversorger in Deutschland sind seit Jahresbeginn gesetzlich dazu verpflichtet mindestens einen Tarif anzubieten, der an die Zeit gekoppelt ist. Konkret heißt das, dass der Strom zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche viel kostet. Kunden könnten dann zum Beispiel Stromfresser betreiben, wenn die Energie am preiswertesten ist. Der Verbrauch wird mit intelligenten Stromzählern, so genannten Smart Metern, gemessen. Dadurch könnte der Verbrauch effizienter gestaltet werden.

Einsparpotenzial zu gering

Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox, erklärt: „Die Stromversorger experimentieren derzeit mit den verschiedensten Angeboten. So gibt es etwa Tarife mit sechs unterschiedlichen Zeitzonen oder ein Teil des Strompreises wird an den stundengenauen Spotmarkt der Strombörse gekoppelt. Diese komplizierten Konstruktionen können aber nur attraktiv sein, wenn die erhöhte Aufmerksamkeit der Verbraucher mit entsprechend günstigen Preisen belohnt wird. Das ist bisher noch nicht der Fall.“

Immerhin bieten 96 der 100 größten Versorgern mittlerweile mindestens einen solchen Tarif an. Aber nur bei etwa einem Drittel gehört auch ein Smart Meter dazu. Bei den anderen Versorgern wird ein Zwei-Tarif-Zähler verwendet. Besitzt man weder den einen noch den andern, muss ein entsprechender Zähler eingebaut werden – das zahlt in der Regel der Verbraucher. Die einmaligen Kosten liegen dabei zwischen 80 und 150 Euro.

Vorsicht Preisunterschiede!

Verivox hat Einheitstarife und variable Tarife gegenübergestellt und das Standardlastprofil privater Haushalte gewählt. Bei einem Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden im Jahr läge die Ersparnis bei gerade einmal 18 Euro. Jedoch variieren auch hier die Kosten stark: bei der Energieversorgung Leverkusen ist der zeitvariable Tarif bei gleichem Verbrauch 120 Euro teurer, während er bei der Energiedienst AG 120 Euro preiswerter ist als die Grundversorgung.

Deutlich mehr kann nur gespart werden, wenn man sein Verbrauchsverhalten drastisch ändert. Das ist jedoch nicht immer möglich, vor allem weil viele elektronische Geräte dem Alltagsrhythmus der Verbraucher unterliegen. Durch herkömmliche Energiesparmaßnahmen und den Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter kann im Allgemeinen deutlich mehr Geld eingespart werden.

geschrieben am: 28.02.2011