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NRW hebt Windanlagenbeschränkung auf

Die Absicht von Rot-Grün die Windkraft in NRW massiv auszubauen ist am Donnerstag im Landtag auf heftige Kritik gestoßen. Kai Abruszat (FDP) nannte dies eine „Basta-Politik“ der Regierung. Besonders „eklatant“ fand er, dass die bisherige Regelung, nach der eine Windanlage mindestens 1.500 Meter zu Wohnsiedlungen haben muss, geändert werden soll.

Mehr Konsens gefordert

Die Regierung plant die Windenergie bis 2020 zu verfünffachen. Dazu müssten zu den bereits bestehenden 3.000 Anlagen nochmals bis zu 5.000 hinzu kommen. Rainer Deppe (CDU) sagte zwar, dass seine Partei „ihren Frieden mit der Windkraft geschlossen“ hat, aber auch er bemängelte den viel zu geringen Konsens mit den Bürgern. Rot-Grün will zwei Prozent der Landesfläche für Windanlagen nutzen – was sich allerdings nicht mit den Naturschutz vereinbaren lässt.

Planungshoheit wird nicht angetastet

Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) sagte, dass der Entwurf für den neuen Windkrafterlass noch mit den Kommunen erörtert werde. Man habe nicht vor deren Planungshoheit, etwa in Sachen Höhenbegrenzung der Anlagen, einzuschränken. Mit dem Erlass, der den „Windenergie-Verhinderungserlass“ der Regierung Rüttgers ablöst, sollen die Kommunen in erster Linie eine Abwägungshilfe erhalten.

Remmel will die 2007 vom Orkan „Kyrill“ betroffenen Waldflächen für Windanlagen zu nutzen. Bis 2020 müssten in NRW rund 2.000 Anlagen mit einer Leistung von je 3,5 Megawatt gebaut werden. Mit 150 Metern wären diese nahezu so hoch wie der Kölner Dom.

geschrieben am: 27.02.2011