Die Länder fordern Ausstiegsklauseln für ihr Gebie

25.2.2011 | Redaktion:

Bonn – Laut einer Vergleichsstudie der Universität Bonn machen europäische Verbraucher bei der Benutzung von Geschirrspülern erhebliche Fehler. der Studie hatten 200 Haushalte aus Deutschland, Italien, Schweden und Großbritannien teilgenommen. Viele Teilnehmer spülten Geschirr und Besteck vor oder beluden die Geräte nicht vollständig, so das Ergebnis der Universität.

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Die Länder fordern Ausstiegsklauseln für ihr Gebie

Dank der Studie konnte erstmals nachgewiesen werden, dass der Geschirrspüler wesentlich umweltschonender in Hinblick auf Energie- und Wasserverbrauch arbeitet. Ein Handabwasch ist also keine wirkliche Alternative. Italienische Haushalte verbrauchten durchschnittlich 5.600 Liter Wasser und 100 Kilowattstunden Energie allein zum Vorspülen des Geschirrs. Das ist genug um einen Spüler rund 80 mal zu betreiben. In Schweden waren es immer noch 3.100 Liter und 60 Kilowattstunden. Dabei sei das Vorspülen völlig unsinnig: „Moderne Spülmaschinen werden mit Essensresten auch ohne Vorspülen mühelos fertig", weiß Haushaltstechniker Rainer Stamminger von der Universität Bonn.


Maschinen oft nur halbvoll


Die Studie entstand im Rahmen der Doktorarbeit von Paul Richter, einem Kollegen Stammingers. Er nutzte Webcams in den Küchen der Probanden und erhielt Fotos von deren beladenen Spülmaschinen. Die Universität zitierte Richter wie folgt: "Wir haben festgestellt, dass viele Körbe nur etwa zur Hälfte befüllt wurden. Wir schätzen, dass etwa jeder zehnte Spülgang eingespart werden könnte, wenn die Maschinen immer voll beladen wären. " Das ist die zweite Öko-Sünde.

Im Vergleich waren die Deutschen beim Verbrauch von Wasser und Energie eher sparsam. Aber auch hier gibt es Verbesserungsvorschläge. „Sie nutzen viel zu häufig hohe Programmtemperaturen und verschwenden dadurch unnötig Energie. Dabei reichen bei heutigen Geräten in Kombination mit modernen Reinigungsmitteln meist schon niedrige Temperaturen für ein ausreichendes Reinigungsergebnis“, erklärt Professor Stamminger.

Interessant war, dass zwischen 20 und 40 Prozent der Geschirrteile zwischendurch unter fließendem Wasser abgespült wurden. „Das sollte man aus Gründen der Nachhaltigkeit auf alle Fälle vermeiden“, rät Dr. Paul Richter. Er nennt zwei Lösungen: entweder man sammelt das Geschirr um es im gefüllten Becken abzuwaschen oder man lädt die Spülmaschine richtig voll.

Spüler sind umweltfreundlicher


Schon seit acht Jahren sind die Wissenschaftler den Spülgewohnheiten der Europäer auf der Spur. Während früher noch im Labor „Probegespült“ wurde, werden die Daten nun vor Ort erhoben. Das Ergebnis ist das gleiche: Spülmaschinen sind umweltfreundlicher. Sie sparen im Durchschnitt 50 Prozent Wasser und 28 Prozent Energie im Vergleich zum Handabwasch ein.
„Da solche Querschnittuntersuchungen des Verbraucherverhaltens bisher noch nirgends durchgeführt wurden, war das Interesse der Industrie an den Ergebnissen natürlich groß“, sagt Stamminger. „Ohne Industriemittel wäre die aufwändige Untersuchung kaum machbar gewesen.“ Insgesamt vier große Haushaltsgeräte- und Spülmittelhersteller finanzierten die Untersuchungen.

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