Emissionshandel ab 2013 einheitlicher

17.2.2011 | Redaktion:

Berlin – Das Bundeskabinett hat am Mittwoch Änderungen für den Emissionshandel auf den Weg gebracht, da dieser ab 2013 EU-weit einheitlicher ablaufen soll, so das Bundesumweltministerium in Berlin. Die Änderungen sind wichtig für den Start in die neue Handelsperiode ab 2013, erklärte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU).

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Emissionshandel ab 2013 einheitlicher

Durch das Geschäft mit den Emissionen soll der Klimaschutz in der Europäischen Union vorangetrieben werden. Alle beteiligten Unternehmen erhalten Verschmutzungsrechte (Zertifikate), die den Ausstoß einer bestimmten Menge CO2 erlauben. Benötigt ein Unternehmen nicht alle Zertifikate, kann es die überzähligen an andere verkaufen, die zu viel CO-2 emittieren.

Regeln für kostenlose Vergabe



Vor allem bei der Zuteilung kostenloser Zertifikate hatten die 27 Mitgliedsländer bislang freie Hand. Ab 2013 soll es dann aber einheitliche Regelungen geben, mit denen die bestehenden Wettbewerbsverzerrungen beseitigt werden sollen, erklärte Röttgen. "Bei gleichen Zuteilungsregeln für alle sind in Zukunft die effizientesten Unternehmen im Vorteil." Die Änderung wurde vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) begrüßt. "Die deutsche Energiewirtschaft erhofft sich davon Klarheit und faire Wettbewerbsbedingungen für den Zertifikatehandel ab dem Jahr 2013", erklärte BDEW-Hauptgeschäftsführerin Hildegard Müller.

Befreiung für kleinere Firmen möglich



Gemäß dem Ministerium müssen die Stromerzeugern dann künftig alle Emissionszertifikate bezahlen. Bisher bekamen sie einen Großteil dieser kostenfrei – und stellten die Kosten ihren Kunden trotzdem in Rechnung. Verglichen mit der laufenden Handelsperiode von 2008 bis 2012 würden ab dem Jahr 2013 etwa fünfmal so viele Zertifikate versteigert werden. Die Erlöse sollen hauptsächlich in den Klimaschutz investiert werden.


Die Änderungen sehen weiterhin vor, dass sich kleiner Unternehmen mit einem CO2-Ausstoß von weniger als 25.000 Tonnen pro Jahr vom Emissionshandel befreien lassen können. Im Gegenzug müssen sie sich verpflichten etwas für die Reduktion der Abgase zu tun. Für Unternehmen der Luftfahrtbranche gibt es eine Ausnahme. Sie sollen sich schon ab 2012 am Handel mit Emissionszertifikaten beteiligen.

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