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Naturschützer warnen vor Windkraftanlagen

Der Vorsitzende des Brandenburger Naturschutzbundes (Nabu), Bodo Rudeolph, wird nur selten laut. Doch bei diesem Thema reißen alle Stränge. Er warnt ausdrücklich vor dem grassierenden Bau neuer Windkraftanlagen: „Allein die Planungen, die uns bekannt sind, übersteigen jedes Augenmaß“, rief er am Freitagabend in der Rietzer Gaststätte „Zum Seeblick“, wo sich der Kreisjagdverband Brandenburg/Havel zur Mitgliedsversammlung traf.

Windräder mitten im Wald

Als besonders unangenehm empfindet der vorsitzende folgenden Fakt: „Es gibt im Kreis niemanden, der sagen kann, wo zurzeit geplant wird“. Den Waidfrauen und -männern riet er daher zu höchster Aufmerksamkeit in ihren Revieren. Es sei schließlich schon heute möglich, Windkraftanlagen mitten in Wälder zu setzen. Diese Vorstellung lässt so manchen Jäger schaudern. Denn die Windräder gefährden den Lebensraum der Tiere, die dann kein zu Hause mehr hätten, in dem sie sich wohlfühlen können. Die Jäger sollen nun mehr Initiative zeigen, denn Rudolph findet „Wir werden als Jäger noch zu wenig gehört“.

Wolf ins Jagdgesetz?

Ein anderes Thema der Versammlung war das Problem mit dem Wolf. Besonders Hans-Dieter Pfannenstiel, der Vizepräsident des Landesjagdverbandes, bemühte sich um eine emotionsfreie Debatte in Sachen Wolf. Obwohl er auf dem Vormarsch sei, hält er es für bedenklich, den Wolf in das Jagdgesetz aufzunehmen, also zum Abschuss frei zu geben. Doch Ulf Hochmuth hielt dies zumindest überlegenswert. „das würde zur Folge haben, dass wir Jäger dann auch für die Schäden aufkommen müssen, die der Wolf verursacht“, so Pfannenstiel. „Und wir hätten eine Hegeverpflichtung, müssten also in Notzeiten den Wolf füttern.“ Der Zuruf eines Jägers „Mit den Waschbären zum Beispiel!“ erntete darauf hin viele Lacher.

geschrieben am: 14.02.2011