Studie zur Vogelgefährdung durch Windräder

7.2.2011 | Redaktion:

Berlin – Laut Umweltschützern werden Windräder für Milane, Seeadler oder die Wiesenweihe zur Todesfalle - deshalb werden sie im Volksmund gern als Vogelschredder bezeichnet. Das Bundesumweltministerium nahm die Sache ernst und lies überprüfen wie groß die Gefahr für Vögel tatsächlich ist. Dabei wurden seit 2007 rund eine Million Euro für ein Forschungsvorhaben bereitgestellt, welches nun abgeschlossen wurde.

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Studie zur Vogelgefährdung durch Windräder

Laut Statistik wurden im betreffenden Zeitraum 146 Rotmilane, 163 Mäusebussarde, 25 Wintergoldhähnchen, 87 Tauben und 30 Stockenten gezählt, die durch die Windräder zu Tode gekommen waren. Das ist nicht viel – Umweltschützer sehen das jedoch anders. Da es keinen Meldezwang von „Schlagopfern“ gibt und Windanlagenbetreiber Fälle vertuschen, läge die Dunkelziffer weitaus höher. Laut Tobias Dürr vom brandenburgischen Landesamt für Umwelt ist die Zahl der Schlagopfer „bemerkenswert hoch". Bei einer Modellhaften Untersuchung wurde eine Rate von 1,4 beziehungsweise 3,3 Opfern pro Windenergieanlage (WEA) ermittelt.


Maßnahmen zur Risikominimierung



Zwar sei keine Vogelart akut in ihrem Überleben durch die Windräder gefährdet, aber trotzdem könne das Risiko durch ein paar Maßnahmen reduziert werden, erklärt Projektleiter Hermann Hötker vom Michael-Otto-Instituts des NABU. Dazu zählen unter anderem ein ausreichender Abstand zu Horsten und ein Verzicht auf das Mähen zwischen den Windanlagen. So würde die Nahrungssituation rund um Windräder "möglichst unattraktiv" gestaltet.

Ein Sprecher von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) erklärte mit Blick auf das Forschungsprojekt, dass die Höhe, Mastgestaltung und Anzahl der Windräder bisher offenbar keine erhebliche Gefahr darstelle. Das dürfte im Ministerium sicher für Erleichterung gesorgt haben, soll doch die Windenergie einen erheblichen Beitrag zur Ökostromgewinnung in Deutschland beitragen.


Gute Nachrichten für Windbranche



Auch der Präsident des Bundesverbands Windenergie, Hermann Albers, erklärte, dass die Windanlagen wohl „keinen bestandsgefährdenden Einfluss auf Greifvögel haben". Für die Windenergie-Branche ist das schon die zweite gute Nachricht innerhalb weniger Wochen. Denn per Eilbeschluss erlaubte das Verwaltungsgericht Hannover Ende 2010 den Bau dreier Windanlagen bei Bad Pyrmont. Die Bundeswehr hatte versucht dieses und weitere Bauvorhaben in ganz Deutschland wegen Störungen der Radarsysteme zu verhindern. Das Hannover Urteil könnte eine Signalwirkung für weitere ähnliche Fälle haben.
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