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Atommülllager Asse enthält Giftmüll

In dem maroden Atommülllager Asse in Niedersachsen sind einem Bericht des Magazins „Stern“ zufolge neben radioaktiven Abfällen auch tonnenweise andere Giftstoffe und Pestizide wie z.B. Arsen, Blei und Quecksilber eingelagert. Das bestätigte jetzt das Bundesamt für Strahlenschutz(BfS).

Asse Sanierung wird teuer

BfS-Sprecher Florian Emrich sagte weiter, dass zu den 126 000 Fässer mit nuklearem Abfall noch ein Dutzend andere Fässer mit hochgiftigen Pflanzenschutzmitteln kämen. Derzeit wird eine Inventarliste des Atommülllagers bei Wolfenbüttel erstellt, damit man über die Zukunft der Anlage entscheiden kann. Das BfS hatte Anfang 2009 die Verantwortung für die Asse übernommen. Sie war ursprünglich in den Händen des Helmholtz-Zentrums gewesen, das allerdings mit den Giftstoffen zu sorglos umgegangen war.

Dem Stern-Bericht zufolge wurden das Blei und die Pflanzenschutzmittel aus Bayern in die Asse überführt. Sie stellen genau wie die anderen Giftstoffe und radioaktiven Abfälle eine ernsthafte Bedrohung für das Grundwasser dar. Das BfS prüft im Moment, ob die 100 Jahre alte Asse saniert werden kann, da einsickerndes Wasser die Wände immer spröder werden lässt. Der bis 1978 eingelagerte Müll muss für die Sanierung möglicherweise wieder an die Oberfläche geholt werden. Die ganze Sanierung würde allerdings Jahre dauern und mehrere Milliarden Euro Kapital beanspruchen.

geschrieben am: 21.04.2009