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EdF plant Investitionen in deutschen Energiemarkt

Düsseldorf – Nach ihrem Ausstieg bei der Energie Baden-Württemberg (EnBW) will der französische Stromkonzern Électricité de France (EdF) wieder in den deutschen Markt investieren. Der für Deutschland zuständige Vorstand Pierre Lederer erklärte, dass Deutschland der größte Energiemarkt Europas sei und man daher präsent sein müsse. „Und wir werden bald wieder eine Rolle spielen“, fügte er im Gespräch mit dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe) hinzu.

Verschiedene Beteiligungen möglich

Er erklärte, dass EdF Großkunden beliefern will und sich an Kraftwerken oder Projekten für erneuerbare Energien beteiligen könnte. Weiterhin wolle man sich nach Möglichkeiten umsehen, zuzukaufen. Da der Energiemarkt im Umbruch ist und sicherlich einiges auf den Markt kommt, will EdF nicht jeden Preis zahlen. Stattdessen würden immer wieder Stadtwerke nach Partnern suchen. EdF ist nach dem Verkauf seiner EnBW-Anteile nur noch im deutschen Großhandelsgeschäft vertreten und an einem Gasspeicher beteiligt.

BW kauft EnBW-Anteile zurück

Anfang Dezember gab der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) überraschend bekannt, dass das Land 45 Prozent der Anteile an der Energie Baden-Württemberg von EdF für 4,7 Milliarden Euro zurückkaufen werde. Obwohl der Landtag vorab nicht informiert worden war, stimmte die Mehrheit der CDU und FDP dem EnBW-Deal zu. Die Opposition kündigte eine Klage dagegen an.

geschrieben am: 25.01.2011