RWE baut kein neues AKW in Rumänien

21.1.2011 | Redaktion:

Wie der deutsche Energiekonzern RWE am Donnerstag mitteilte, habe das Unternehmen von den Plänen, in der rumänischen Stadt Cernavoda an der Donau ein Atomkraftwerk für die Stromproduktion zu bauen, auf Eis gelehnt. Die weiteren Partnerunternehmen GDF Suez sowie Iberdrola ziehen sich ebenfalls aus dem Projekt zurück. Als Grund gibt RWE wirtschaftliche und marktbedingte Unsicherheiten an.

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RWE baut kein neues AKW in Rumänien

Finanzkrise wirkt nach



RWE, der deutsche Energiekonzern, plante bis vor Kurzem den Bau eines neuen Atomkraftwerks im rumänischen Cernavoda an der Donau. Doch aufgrund von wirtschaftlichen und marktbedingten Unsicherheiten, die nach Unternehmensangaben vor allem durch die Finanzkrise hervorgerufen wurden, ziehe man sich aus dem Projekt zurück. Neben RWE ziehen auch GDF Suez sowie Iberdrola die angestrebten Beteiligungen zurück. In der Vergangenheit war das Projekt aufgrund der Erdbebengefahr in dem Gebiet umstritten. Der Konzern betonte jedoch, dass nicht die technische Qualität des neuen Kraftwerks sondern ausschließlich die Folgen der Finanzkrise den Konzern die notwendigen Investitionen in Frage stellen lassen.


Unsichere Lage schreckt Investoren



Die Anlage sollte mit Kernkraftblöcken ausgestattet werden, die eine Gesamtleistung von 1,4 Megawatt haben sollten. RWE hatte zusammen mit den Partners Iberdrola und GDF Suez im Jahr 2008 ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet. An diesem Unternehmen hielt RWE rund 9 Prozent. Die beiden anderen Partner hielten jeweils die gleiche Anteilsmenge. RWE betonte des Weiteren, dass man sich aus dem rumänischen Markt nicht zurückziehen wolle. Das Unternehmen bekennt sich nach eigenen Angaben auch weiterhin zum rumänischen Energiemarkt. Allerdings ist die Ausgangssituation in Rumänien derzeit unsicher. Dadurch werden immer wieder potenzielle Investoren abgeschreckt. Zudem habe die Finanzkrise in dem Land besonders auf die Strompreise und den Stromverbrauch Auswirkungen gehabt. Im vergangenen Jahr hatte die rumänische Regierung darüber hinaus Umstrukturierungen innerhalb des Energiemarktes vorgenommen, deren Auswirkungen von den Akteuren noch nicht ausreichend abgeschätzt werden können.

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