Teyssen: Stärkung des Emissionshandels

17.1.2011 | Redaktion:

Düsseldorf – Johannes Teyssen, Chef des größten deutschen Energiekonzerns E.ON, fordert eine europäische Energiepolitik aus einem Guss. In einem am Montag veröffentlichten Interview mit dem „Handelsblatt“ sagte er, dass die Energiepolitik aus einer Feder geschrieben sein muss und nationalstaatliche Egoismen darin nichts mehr zu suchen hätten.

Kostenloser Stromvergleich!
oder
Personen auswählen
Verbrauch eingeben
Ihre Postleitzahl
Alle Tarife: Ohne Prüfung werden ihnen alle Tarife angezeigt! Bitte beachten sie, das auch nicht empfehlenswerte Tarife mit versteckten Kosten angezeigt werden können.

-------------------------------------------------------------------------------------

Empfehlenswerte Tarife: Wir haben Tarife und Anbieter geprüft und zeigen ihnen nur an, was wir auch selber wählen würden. Keine versteckten Kosten, keine Fallen, keine Tricks.

-------------------------------------------------------------------------------------

Stiftung Warentest: Die Stiftung Warentest empfiehlt vieles zu beachten, unserer Meinung nach zu streng, den dadurch ist fast keine Ersparnis mehr möglich.
Unsere Garantien:
  • Bonus auch bei Wechsel nach dem 1. Jahr
  • Garantierter bester Preis!
  • Unabhängig & Neutral!
  • Geprüft aufs Kleingedruckte!
  • Wir übernehmen die Kündigung
  • Kostenfreier Wechsel
TÜV Siegel Stromvergleich
Teyssen: Stärkung des Emissionshandels

Keine Alleingänge



Seiner Einschätzung nach müsse sich die europäische Energie- und Klimapolitik konsequenter auf ihr zentrales Instrument, den Emissionshalden konzentrieren. Weiterhin warnte er vor nationalen Alleingängen. Durch den Emissionshandel könnten Kohlendioxideinsparungen optimal dort vorgenommen werden, wo sie am effizientesten seien. Teyssen sagte, dass das System aber weder von der EU-Kommission noch von den Staaten geschützt werde.

„System wird scheitern“



Faktoren wie nationale Quoten für erneuerbare Energien, nationale Fördersysteme, Ausnahmen, Sonderausstattungen einzelner Staaten mit Zertifikaten oder Kohlesubventionen würden massiv in das System eingreifen und es seiner Wirkung berauben. Laut dem E.ON-Chef werden wir irgendwann feststellen müssen, dass das System gescheitert ist – wenn es so weiter geht. Derzeit sieht er das in Deutschland geltende Erneuerbare-Energien-Gesetz nicht in Frage gestellt, aber zu gegebener Zeit müsste man ergebnisoffen über alle nationalen Förderinstrumente, egal ob Kohle, Kernkraft oder Erneuerbare, sprechen.


Anfang Februar will EU-Energiekommissar Günther Oettinger ein Paket von Vorschlägen vom EU-Energiegipfel billigen lassen. Es beinhaltet etwa die Verringerung des Energieverbrauchs von Gebäuden und den milliardenschweren Ausbau der Stromnetze.

§ Zitieren der News mit Verlinkung ausdrücklich gestattet!