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Statoil will Gas-Export nach Europa steigern

Frankfurt – Wie bekannt wurde will das mehrheitlich staatliche norwegische Energieunternehmen Statoil vermehrt gas an europäische Stromerzeuger verkaufen. Statoil-Manager Rune Bjørnson, der für das internationale Gasgeschäft zuständig ist, sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ/Montag): "Wir reden darüber derzeit mit allen großen europäischen Stromerzeugern." Dabei würden Preiskonzepte diskutiert, die die Interessen der Stromerzeuger berücksichtigen und auf die Verstromung des Gases ausgelegt sind. Man wolle jedoch nicht grundsätzlich vom bisherigen Prinzip der langfristigen Bindung des Gaspreises an den Ölpreis abweichen, betonte Bjørnson.

Anreiz für Gaskraftwerke

Für den Konzern stellt die Verstromung des Gases ein zunehmend wichtigeres Geschäftsfeld dar. Die Norweger setzen dabei große Hoffnungen in die europäische Umweltpolitik, da Gas rund 66 Prozent weniger Kohlendioxid enthält als Kohle. Der Bau von Gaskraftwerken könnte umso attraktiver werden, wenn für neue Kohlekraftwerke teure Emissionszertifikate zugekauft werden müssten. Bjørnson erläutert, dass mehr als die Hälfte der über 30 Jahre alten Kraftwerke, die bald erneuert werden müssen, auf Basis von Kohle oder Öl arbeiten. Deren Erneuerung bietet ein großes Potential für den Bau von Gaskraftwerken." Laut Branchenangaben wurden 2009 in Deutschland rund 13 Prozent der Energie aus Gas gewonnen. Das ist etwa doppelt so viel wie aus Windenergie.

geschrieben am: 17.01.2011