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Strompreiserhöhung: Aufstand der Gewerbekunden

Die Welle des Unmuts über steigende Strompreise erfasst nun auch die Industriekunden. Der Bundesverband der Energie-Abnehmer (VEA) teilte am Mittwoch in Hannover mit, dass die dadurch entstandenen zusätzlichen Ausgaben für mittelständische Betriebe in diesem Jahr rund 8,6 Prozent betrügen. Des Weiteren kritisierte Geschäftsführer Volker Stuke, dass die Ökostromförderung die Kosten für die relativ geringen Großhandelspreise für Strom „explodieren“ ließen.

Ost-West-Differenz

Einer Untersuchung der VEA zufolge liegen die Strompreise in Ostdeutschland mit durchschnittlich 12,73 Cent je Kilowattstunde deutlich über denen in Westdeutschland mit 11,70 Cent je Kilowattstunde. Als Grund wurden die höheren Netzentgelte in den neuen Bundesländern genannt. Resultierend daraus ist die Versorgung in Schwerin, Leipzig und Teilen Sachsen-Anhalts am teuersten. Den günstigsten Industriestrom gibt es derzeit in Darmstadt, Kiel und Frankfurt am Main.

Augenmaß bewahren

Die Politik müsse eine ausgewogene Mischung der einzelnen Energieträger beim Übergang zu regenerativen Energien schaffen, forderte Stuke. So würde gerade die Förderung der Photovoltaik, die die Strompreise in die Höhe treibt, den aktuellen Wirtschaftsaufschwung gefährden. Der Verbandschef sagte: "Die Bundesregierung muss beim Umbau der Stromproduktion Augenmaß bewahren und die Stromkunden finanziell nicht übermäßig belasten."

geschrieben am: 13.01.2011